Förderung intelligenter Hausanschlussstationen

Das Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz hat im Rahmen der Förderrichtlinie Energie und Klima (FRL EuK/2023) einen weiteren Förderaufruf im Bereich der zukunftsfähigen Energieversorgung gestartet. Zudem ist in diesem Jahr ein weiterer Förderaufruf im Bereich zur Förderung von Projekten zur Fernwärme- und Fernkälteerzeugung vorgesehen.
Im Rahmen des Just Transition Fund (JTF)-Förderprogramms „Zukunftsfähige Energieversorgung“ wird die Modernisierung der Fernwärme- und Fernkälteinfrastruktur in Sachsen gefördert.

Intelligente Hausanschlussstationen (iHAST) ermöglichen eine digitale Steuerung, Fernüberwachung und effizientere Nutzung von Wärmeenergie. In Verbindung mit der Integration erneuerbarer Energien und Abwärmequellen sowie der Absenkung der Systemtemperaturen leisten sie einen wesentlichen Beitrag zur Dekarbonisierung der Wärmenetze. Zielregionen sind die Strukturwandelgebiete im Mitteldeutschen Revier (Landkreise Leipzig, Nordsachsen und die Stadt Leipzig) und Lausitzer Revier (Landkreise Görlitz und Bautzen) sowie die Stadt Chemnitz. Der Fördersatz kann bis zu 80 Prozent der förderfähigen Gesamt-ausgaben betragen, bei einer maximalen Zuwendung von einer Mio. Euro.

Anträge können bis zum 1. Juni 2026 bei der Sächsische Aufbaubank – Förderbank (SAB) elektronisch über das Förderportal eingereicht werden. Antragsberechtigt sind Unternehmen, kommunale Träger, Zweckverbände, Genossenschaften und Vereine, die die technischen und fachlichen Voraussetzungen erfüllen.

Darüber hinaus ist für dieses Jahr ein weiterer Aufruf zur Förderung von Projekten zur Fernwärme- und Fernkälteerzeugung aus erneuerbaren Energien vorgesehen. Dieser wird sich inhaltlich an den 6. Förderaufruf der FRL EuK/2023 zum Thema Fernwärme anlehnen.

Quelle: E-Mail des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz vom 2. März 2026