Ganztagskongress „Übergänge weiterdenken“ am 22. und 23. Juni 2026

Ab dem 1. August 2026 tritt der Rechtsanspruch auf Ganztagsförderung für Kinder im Grundschulalter schrittweise in Kraft. Dies stellt insbesondere Städte und Gemeinden vor neue organisatorische und strukturelle Herausforderungen. Damit rücken Übergänge im Ganztag verstärkt in den Fokus: Übergänge zwischen Kita und Grundschule, zwischen Institutionen der Bildung und Jugendhilfe, aber auch die täglichen Übergangssituationen der Kinder zwischen Betreuung, Unterricht, Lern- und Freizeitphasen. Diese Schnittstellen prägen die Qualität des Ganztags und erfordern koordiniertes, kommunales Handeln. Wo Ganztag als gemeinsamer Bildungsraum verstanden wird, entstehen für Kommunen neue Gestaltungsspielräume: etwa für abgestimmte Raum- und Ressourcennutzung, für engere Kooperation zwischen Schule, Jugendhilfe und freien Trägern sowie für die Stärkung von Partizipation und Selbstorganisation der Kinder.

Um Städte und Gemeinden in diesem Prozess zu unterstützen, lädt das Bundes-ministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) zum Ganztagskongress „Übergänge weiterdenken“ am 22. und 23. Juni 2026 in Berlin ein. Neben Vorträgen und Diskussionen bieten zahlreiche Workshops einen Rahmen, um Erfahrungen auszutauschen und zentrale Fragen des Ausbaus zu diskutieren.

Für alle, die nicht vor Ort teilnehmen können, bietet das BMBFSFJ zusätzlich den Digitalen Ganztagskongress 2026 an. Die Anmeldung ist bis zum 8. Mai 2026 möglich.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung unter: www.bmbfsfj-veranstaltungen.bafza.de

Quelle: DStGB Aktuell Nr. 1426-01 vom 2. April 2026