Ganztagsverpflegung – gute Lösungen für Schulmittagessen aus der Praxis
Mit dem Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ab dem Schuljahr 2026/ 2027 rückt die Qualität des Schulmittagessens in den Fokus. Im Rahmen einer digitalen Veranstaltung des Bundeslandwirtschaftsministeriums werden Wege aufgezeigt, wie Kommunen die Verpflegungsangebote verbessern können – von der Mensagestaltung über Vergabefragen bis hin zu Ernährungsbildung.
Mit Hinblick auf die steigende Bedeutung des Ganztags, lädt das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat zu der Online-Veranstaltung (über Webex)
„Mittagessen im Ganztag: Einfach gut umgesetzt“
am 25. Juni 2026, 9 bis 12.15 Uhr, ein. Hierbei soll kommunalen Akteuren konkrete Unterstützung an die Hand gegeben und praktikable Lösungsansätze vorgestellt werden.
Im Mittelpunkt stehen drei Themenfelder:
• die Vergabe und Gestaltung von Mensen,
• die Qualitätssicherung inklusive Ernährungsbildung,
• die Verbesserung des Zugangs zum Mittagessen etwa über Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket.
Außerdem werden erprobte Arbeitshilfen wie Musterausschreibungen oder Instrumente zur Speiseplanprüfung vorgestellt. Beispiele aus der Praxis zeigen, wie Kommunen gemeinsam mit Schulen und Trägern Verpflegungsangebote verbessern und zugleich die Beteiligung von Schülerinnen und Schülern stärken können.
Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an kommunale Verwaltungen, Träger von Betreuungseinrichtungen sowie Fach- und Leitungskräfte im Bereich Schulverpflegung.
Weitere Informationen:
Programm: www.gemeinsamgutessen.de
Anmeldung: https://service.bmleh.de
Quelle: DStGB Aktuell Nr. 2326-02 vom 5. Juni 2026