Förderprojekte


Brandschutz technische Ertüchtigung Kita Bluno ▼
Zeitraum Juli 2016 – Dezember 2021
Ausgangssituation
Gegenwärtig erfolgt die Nutzung als kommunal betriebene Kita. Der Keller wird mit seinen Technikräumen für den Betrieb der Kita genutzt. Außerhalb der Öffnungszeiten der Kita oder an Wochenenden werden Räume im Keller für die Arbeit von vereinen und Interessengemeinschaften des Ortes oder zu privaten Feiern genutzt.
In der Kita werden werktags von 6 bis 17 Uhr maximal 40 Kinder in den Altersgruppen von 0 bis 10 Jahren von vier Erziehern und einer technischen Kraft betreut. Die Kindergruppen umfassen dabei:
- Krippen- und Kleinkinder
- Kinder bis zum Vorschulalter
- Schulkinder in der Hortbetreuung
Die Zugänglichkeit des Gebäudes erfolgt über den Haupteingang der Kita von der Parkplatzseite. Ein weiterer Zugang ist über den Eingang I am Westteil möglich.
Der Zugang zum Keller erfolgt über die äußere Zugangstür zur Kellertreppe. Ein weiterer Zugang ist vom Windfang Haupteingang II zur Kellertreppe möglich.
Eine Kellernutzung durch die Kita erfolgt in Ausnahmefällen bei Schlechtwetterperioden oder bei Maßnahmen mit den Eltern.
Begründung der Notwendigkeit
Das Gebäude wird überwiegend als kommunal betriebene Kita genutzt und betreut werktags bis zu 40 Kinder verschiedener Altersgruppen. Zusätzlich werden die Kellerräume außerhalb der Öffnungszeiten sowie an Wochenenden von Vereinen, Interessengemeinschaften und für private Feiern genutzt, wodurch eine vielseitige Nutzung des Gebäudes entsteht. Der Keller enthält wichtige Technikräume für den Betrieb der Kita und wird in Ausnahmefällen auch für pädagogische Zwecke genutzt. Der Zugang erfolgt ausschließlich über Treppen, was insbesondere für Kinder, Betreuungspersonal und externe Nutzergruppen Einschränkungen mit sich bringt. Aufgrund der intensiven und unterschiedlichen Nutzung sowie der sicherheitsrelevanten Funktionen des Kellers ist eine sichere und funktionale Erschließung erforderlich, um den ordnungsgemäßen Betrieb der Kita und die Nutzung durch Dritte dauerhaft zu gewährleisten.
Brandgefahren gehen insbesondere aus:
- vom elektrischen Leitungsnetz
- von elektrischen wärmeentwickelnden Geräten im Bürobereich (Kopierer etc.) und bei der Kellernutzung (z.B. Beamer im Jugendclub o.ä.)
- von genutzten wärmeentwickelnden Geräten in der Kellerküche
- von der Heizungsanlage
- von Fehlhandlungen (z.B kein Abschalten genutzter Geräte) bei der Kellernutzung
Ziele des Projektes
Zielstellung ist es, durch das Aufzeigen geeigneter Maßnahmen
- ein hohes Maß an Sicherheit für alle Objektnutzer, insbesondere der Kinder zu garantieren
- einen umfassenden Sachwerteschutz des Gebäudes zu erreichen
- die Brandgefährdung für die Umwelt sowie mögliche Brandfolgeschäden weitestgehend zu minimieren
Projektumsetzung
Das Projekt wurde über das Förderprogramm VwV InvestKraft („Brücken in die Zukunft“) gefördert. Die SAB (Sächsische Förderbank – Aufbaubank) bewilligte die Projektförderung.
„Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalt.“
Aufbau einer neuen Straßenbeleuchtungsanlage mit energieeffizienter LED-Technik im OT Bluno ▼
Zeitraum September 2017 – Februar 2018
Ausgangssituation




Das Amt Elsterheide plant die Erneuerung der Straßenbeleuchtung im Ortsteil Bluno. Die Maßnahme soll koordiniert mit dem Bauvorhaben der MITNETZ Strom GmbH in Bluno erfolgen. Hier ist die Erneuerung des örtlichen Stromversorgungsnetzes geplant. Im Rahmen dieser Ausschreibung sind die Leistungen zur Errichtung der Straßenbeleuchtung zu erbringen, wie:
- Erstellung und Übergabe der Enddokumentation
- Kabeltiefbau, einschließlich der Tiefbauleistungen zur Anbringung an das bestehende Straßenbeleuchtungsnetz
- Lieferung und Stellen der Beleuchtungsmaste
- Herstellen der elektrischen Anschlüsse und Einbindung in die bestehende Straßenbeleuchtung
- Demontage der alten Straßenbeleuchtung Freileitungsrückbau, Inbetriebnahme
- Einmessung demontierten Straßenbeleuchtungsanlage
Begründung der Notwendigkeit
Die bestehende Straßenbeleuchtungsanlage im Ortsteil Bluno entspricht in weiten Teilen nicht mehr den heutigen technischen, sicherheitsrelevanten und energetischen Anforderungen. Im Zuge der geplanten Erneuerung des örtlichen Stromversorgungsnetzes durch die Mitteldeutsche Netzgesellschaft Strom mbH, bei der die bisherige Freileitungsanlage durch eine erdverlegte Kabelanlage ersetzt wird, ist ein Weiterbetrieb der vorhandenen Straßenbeleuchtung technisch nicht mehr möglich. Aus diesem Grund ist der parallele Neubau einer Straßenbeleuchtungsanlage zwingend erforderlich.
Darüber hinaus ist die vorhandene Beleuchtung veraltet, wartungsintensiv und energieineffizient. Dies führt zu erhöhten Betriebs- und Instandhaltungskosten sowie zu einer unzureichenden Ausleuchtung der öffentlichen Verkehrsflächen. Insbesondere in den Bereichen der Bundesstraße B 156, der Kreis-Straße 9212 sowie in den innerörtlichen Straßen besteht ein erhöhtes Erfordernis an eine zuverlässige und normgerechte Beleuchtung zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit für Fußgänger, Radfahrer und den motorisierten Verkehr. Die Umstellung auf eine moderne Straßenbeleuchtungsanlage mit energieeffizienter LED-Technik ist daher notwendig, um eine sichere, zukunftsfähige und wirtschaftliche Beleuchtung der öffentlichen Straßenräume sicherzustellen. Gleichzeitig leistet die Maßnahme einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung des Energieverbrauchs und der CO₂-Emissionen sowie zur nachhaltigen Entwicklung der Gemeinde Elsterheide.
Ziele des Projektes
Die Mitteldeutsche Netzgesellschaft Strom mbH beabsichtigt die Erneuerung des Ortsnetzes in Bluno. Dabei ist unter anderem der Ersatz der durch die Straßenbeleuchtungsanlagen der Gemeinde Elsterheide mitbenutzten Freileitung durch eine erdverlegte Kabelanlage vorgesehen. In diesem Zusammenhang soll bzw. muss der parallele Aufbau einer neuen Straßenbeleuchtungsanlage mit energieeffizienter LED-Technik durchgeführt werden. Insgesamt sollen 47 LED-Leuchten der Firma Leipziger Leuchten vom Typ Richard IV/R-U LED montiert werden.
Details:
- Korrosionsschutzmanschette COR 100 (aufgeschrumpft)
- Mastaufsatzleuchte Richard IV/R-U LED – 12Stk. Leuchten mit je 39 W sowie 35 Stk. Leuchten mit je 29 W
- 4000 lm Hochleistungs-LED Modul
- Lichtfarbe warmweiß, 3.000 K
- Schutzklasse 2
- LED-Treiber zur Sofortstartfunktion für schonenden Anlauf
- zylindrisch abgesetzter Mast, LPH 4 m, Mastzopf 60 mm, feuerverzinkt
Projektumfang
Die Ausschreibung betrifft folgende Straßen:
- Dorfaue Bereich Bundesstraße 156
- Dorfaue Bereich Kreisstraße 9212
- Kirchstraße
- Partwitzer Straße
Es werden folgende Straßenleuchten eingesetzt:
- Fabrikat Leipziger Leuchte in dimmbarer Ausführung
- Leuchtentyp RICHARD IV/R U-A LED, Farbe RAL 7001 Silbergrau
- Mast (Zopf D=60mm) zylindrisch abgesetzt, Farbe RAL 7001 Silbergrau
- Lichtpunkthöhe 4,00 m
Die Einsparung der geplanten Straßenbeleuchtungsanlage in Bluno erfolgt von den vorhandenen Straßenbeleuchtungsschrank an der Antennenanlage Dorfaue B156 sowie dem vorhandenen Straßenbeleuchtungsschrank neben der Trafostation Englisch Viertel. Teilweise ist Anschlüsse bzw. Anbindungen zur bestehenden Straßenbeleuchtungsanlage herzustellen. Die Kennzeichnung der Leuchtenmäste ist analog der schon vorhandenen Leuchten vorzunehmen. Die Anbringhöhe beträgt 2,0 m.
Bei den Montagearbeiten sind die branchenüblichen Normen und Vorschriften (insbesondere der Berufsgenossenschaft der Feinmechanik und Elektrik) zu beachten, u.a.:
- die Allgemeinen Vertragsbedingungen für die Ausführung von Bauleistungen (VOB)
- die Allgemeinen Technischen Vorschriften für Bauleistungen ATV (VOB Teil C)
- Beachtung der gültigen VBG
- VDE 0100 Errichtung von Elt-Anlagen bis 1 kV
- DIN 18300 Erarbeiten
- DIN 4124 Baugruben und Gräben
- alle einschlägigen DIN-Normen und VDE-Vorschriften, auch wenn diese nicht gesondert erwähnt sind
- die baupolizeilichen Bestimmungen
Bei Arbeiten in der Nähe von Straßen ist nach der Richtlinie für Sicherung von Arbeitsstellen an Straßen (RSA) zu verfahren.
Für elektrische Anlagen und Betriebsmittel gilt die aktuelle Unfallverhütungsvorschrift – VBG Prüfung der elektrischen Anlagen und Betriebsmittel auf ihren ordnungsgemäßen Zustand zu achten.
Projektumsetzung
Im Zeitraum von September 2017 bis einschließlich Februar 2018 führte die Mitteldeutsche Netzgesellschaft Strom mbH die Erneuerung des Ortsstromnetzes im Elsterheider Ortsteil Bluno durch. Dabei wurde die Freileitung durch eine erdverlegte Kabelanlage ersetzt. Von den Baumaßnahmen waren folgende Straßen betroffen: Dorfaue, Kirchstraße und Partwitzer Straße. Im Rahmen dieser Arbeiten wurden die bestehenden Masten, an denen sich bisher auch die kommunalen Straßenbeleuchtungsanlagen befanden, demontiert. Seitens der Gemeinde Elsterheide war also der parallele Aufbau von neuen Straßenbeleuchtungsanlagen mit energieeffizienter LED-Technik in den vorhergenannten Straßen notwendig, womit die Mitteldeutsche Netzgesellschaft Strom mbH beauftragt wurde.
Insgesamt wurden 47 LED-Leuchten der Firma Leipziger Leuchten vom Typ Richard IV/R-U LED errichtet.
Für die Errichtung der neuen Straßenbeleuchtungsanlage wurde die Gemeinde Elsterheide mit finanziellen Mitteln aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) unterstützt. Zuständig für die ELER-Förderung im Freistaat Sachsen ist das Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL), Referat Förderstrategie, ELER-Verwaltungsbehörde.
Förderung eines Vorhabens nach der Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft zur Umsetzung von LEADER-Entwicklungsstrategien (Förderrichtlinie LEADER – L LEADER/2014 vom 15.12.2024)





Neugestaltung Dorfzentrum Bluno ▼
Zeitraum Januar 2017 – September 2018
Ausgangssituation


Die überwiegend asphaltierte Fläche vor der Blunoer Kita wird momentan als Stellplatzanlage für Pkw genutzt. Neben der Kita befinden sich in diesem Gebäudekomplex die freiwillige Feuerwehr Bluno, die Bauernstube, Räume des Ortschaftsrates von Bluno, eine Arztpraxis sowie der Jugendclub von Bluno (Mehrzweckgebäude).
Wöchentlich wird der Platz auch für die mobilen Verkaufswagen (Bäcker, Fleischer) der Region genutzt. Der Stellplatzbedarf ist somit gegeben.
Begründung der Notwendigkeit
Dem „Dorfplatz“ fehlt es an einer Aufenthaltsqualität. Aufgrund der starken Versiegelung des Platzes und der damit einhergehenden kühlen Atmosphäre laden vorhandene Sitzmöglichkeiten nicht zum Verweilen ein. Dem soll durch eine Neugestaltung und Aufwertung des Platzes entgegengewirkt werden.
Ziele des Projektes
Ziel des Vorhabens ist es eine identitätsstiftende und dorfbildprägende Platzkulisse zu schaffen, die zur Aufwertung des Dorfbildes und zur Stärkung des gemeinschaftlichen Lebens in Bluno beitragen soll.
Ziel 1: Entwicklung von Angeboten im Freizeit- und Tourismusbereich – Maßnahme: Öffentlich zugängliche kleine touristische Infrastruktur, einschließlich Erschließung – Platz vor der Kirche
Ziel 2: Entwicklung familienfreundlicher und attraktiver Dörfer – Neu- und Ausbau öffentlich zugänglicher Freianlagen für Jung und Alt – Platz vor dem Mehrzweckgebäude
Projektumfang
Maßnahmen:
• Entsiegelung der Fläche
• Schaffung von max. 6 Stellplätzen
• Verwendung von Ökopflaster
• Schaffung von Freianlagen
• Einbau von Sitzgruppen
• Schaffung eines Treffpunktes für Jung & Alt
Auf der gegenüberliegenden Seite der Bundesstraße befindet sich eine unbebaute kommunale Fläche, die den Blick auf die historische Fachwerkkirche von Bluno ermöglicht. Die Gestaltung dieser Fläche soll ebenfalls im Vorhaben enthalten sein und im Zusammenspiel mit dem Platz vor der Kita ein Gesamtprojekt bilden.
Maßnahmen:
• Herstellung von Parkmöglichkeiten (8 für Pkw, 2 für die Verkaufswagen): Startpunkt und Anbindung an das überregionale Radwegenetz inkl. dem Lausitzer Seenland und für Besucher der Fachwerkkirche; Besucherlenkung und Information, Präsentation lokalen Brauchtums, Treffpunkt der Bürger/Touristen
• Einbau von Sitzgruppen mit Wasserspiel (Findling)
• Schaffung von Ladestationen für E-Bikes und E-Autos; Stärkung Radtourismus, Aufwertung des Seenlandes, Umweltbewusstsein
Projektumsetzung
Die Förderung erfolgt auf der Grundlage der geltenden Fassung der Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft zur Ländlichen Entwicklung im Freistaat Sachsen (Förderrichtlinie Ländliche Entwicklung – RL LE/2014).
Förderung eines Vorhabens nach der Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft zur Umsetzung von LEADER-Entwicklungsstrategien (Förderrichtlinie LEADER – RL LEADER/2014) vom 15.12.2014.









Umgestaltung der Urnengemeinschaftsanlage und Aufwertungsmaßnahmen auf dem Friedhof in Tätzschwitz ▼
Zeitraum Oktober 2018 – September 2019
Ausgangssituation








Der Friedhof im Ortsteil Tätzschwitz der Gemeinde Elsterheide liegt südlich der Lindenstraße und umfasst eine Fläche von 7.268 m². Er ist von bewaldeten Flächen umgeben und dient den Bürgern als zentraler Ort des Gedenkens und der Trauer. Auf dem Friedhof befindet sich ein anonymes Urnenfeld, das von den Hinterbliebenen bislang nur sehr eingeschränkt oder gar nicht angenommen wird. Gründe hierfür liegen insbesondere in der fehlenden persönlichen Gestaltungsmöglichkeit sowie in der wenig ansprechenden und funktionalen Ausführung der Anlage.
Zudem ist die bestehende Gestaltung des Urnenfeldes durch eine spärlich wachsende Rasenfläche geprägt, die aufgrund der starken Beschattung durch den umliegenden Baumbestand nur unzureichend gedeiht. Auch im Bereich der Trauerhalle besteht Handlungsbedarf: Die vor Jahren begonnene Pflasterung ist unvollständig, alte Beton- und Gehwegplatten stellen teilweise eine Unfallgefahr dar und beeinträchtigen das pietätvolle Erscheinungsbild des Vorplatzes.
Darüber hinaus befindet sich die Trinkwasserleitung in der Trauerhalle in einem stark maroden Zustand, sodass eine zuverlässige Versorgung des Sanitärtraktes mit fließendem Wasser derzeit nicht gewährleistet ist. Insgesamt entspricht der Zustand des Friedhofs und der Trauerhalle nicht den heutigen Anforderungen an Sicherheit, Funktionalität und eine würdige Gestaltung.
Begründung der Notwendigkeit
Der Friedhof im Ortsteil Tätzschwitz stellt einen wichtigen Ort des Abschieds und der Trauer für die Bürgerinnen und Bürger dar. Das bestehende anonyme Urnenfeld wird jedoch von den Hinterbliebenen kaum angenommen, da es keinen persönlichen und würdevollen Rahmen für das Gedenken an die Verstorbenen bietet. Die Umgestaltung in eine zeitgemäße Urnengemeinschaftsanlage mit namentlicher Kennzeichnung ist daher notwendig, um den Angehörigen einen angemessenen Ort des Erinnerns und Trauerns zu ermöglichen, gleichzeitig jedoch weiterhin anonyme Bestattungen zuzulassen.
Darüber hinaus entspricht die bestehende Gestaltung der Anlage aufgrund unzureichender Begrünung und der starken Beschattung durch den umliegenden Baumbestand nicht den gestalterischen und funktionalen Anforderungen. Eine gezielte Bepflanzung ist erforderlich, um eine gepflegte, dauerhafte und dem Ort angemessene Gestaltung sicherzustellen.
Auch der bauliche Zustand im Bereich der Trauerhalle macht Maßnahmen zwingend erforderlich. Die unvollständige und teilweise marode Pflasterung stellt eine erhebliche Unfallquelle dar und beeinträchtigt das pietätvolle Umfeld der Trauerhalle. Zudem befindet sich die Trinkwasserleitung in einem stark sanierungsbedürftigen Zustand, wodurch eine ordnungsgemäße Nutzung des Sanitärtraktes bislang nicht möglich ist. Die Erneuerung der Wasserleitung sowie der Sanitäreinrichtungen ist daher notwendig, um eine funktionierende Versorgung sicherzustellen. Insgesamt sind die Maßnahmen erforderlich, um die Sicherheit, Funktionalität und Würde des Friedhofs nachhaltig zu verbessern und ihn als Ort des Gedenkens und der Trauer zeitgemäß und dauerhaft zu erhalten.
Ziele des Projektes
Der Friedhof in der Ortslage Tätzschwitz umfasst eine Fläche von 7.268 m² und ist umgeben von bewaldeten Flächen südlich der Lindenstraße. Auf dem Friedhofsgelände existiert ein anonymes Urnenfeld, welches sehr schlecht oder gar nicht von den Bürgern angenommen wird. Dieses Urnenfeld soll in eine zeitgemäße Urnengemeinschaftsanlage umgestaltet werden, um den Hinterbliebenen der Verstorbenen einen angemessenen Ort zum Trauern zu ermöglichen. Ausgestattet werden soll die Grabanlage mit Grabtafeln, welche schräg auf dafür vorgesehene Sockel angebracht werden sollen. Zur weiteren Aufwertung der Anlage sollen verschiedene Bepflanzungen beitragen. Zwischen den einzelnen Grabstellen soll kriechendes Strauchwerk für eine Begrünung sorgen, da die momentane Wiesenanlage durch die Beschattung der Bäume recht spärlich wächst. Im hinteren Bereich der Urnengemeinschaftsanlage soll weiterhin Platz für einige anonyme Grabstellen vorgehalten werden.
Um das pietätvolle Ambiente bzw. Umfeld zu komplettieren, soll die vor Jahren begonnene Pflasterung im Bereich der Trauerhalle vollendet werden, da die bisherige alte Pflasterung zum Teil eine Unfallquelle darstellt.
Darüber hinaus sind Arbeiten an der Trinkwasserleitung in der Trauerhalle unbedingt notwendig. Die momentane Wasserleitung befindet sich in einem sehr maroden Zustand. Im Zuge der Erneuerung der Wasserleitungen soll der Sanitärtrakt mit einem neuen WC und Waschtisch ausgestattet werden. Momentan ist eine Versorgung des WC-Traktes mit Wasser aufgrund der maroden Wasserleitung nicht möglich.
Projektumsetzung
Bestandteile des Vorhabens:
- Umgestaltungsmaßnahmen des anonymen Urnenfeldes zur Urnengemeinschaftsanlage mit Namenszug
- Fertigstellung der Pflasterarbeiten im Bereich der Trauerhalle
- teilweise Erneuerung der Trinkwasserleitung sowie des Sanitärtraktes in der Trauerhalle
Projektumfang
Im Zeitraum von Oktober 2018 bis September 2019 wurden auf dem Friedhof des Ortsteiles Tätzschwitz der Gemeinde Elsterheide (Lindenstraße) mehrere Aufwertungsmaßnahmen durchgeführt. Die anonyme Urnengemeinschaftsanlage auf dem Friedhof wurde bislang von den Bürgern sehr schlecht oder gar nicht angenommen. Aus diesem Grund wurde die Grabanlage in eine zeitgemäße Urnengemeinschaftsanlage umgestaltet, um den Hinterbliebenen zukünftig einen würdevollen Ort des Trauerns zu ermöglichen. Die Grabanlage soll fortan mit Grabtafeln ausgestattet werden, im hinteren Bereich soll jedoch weiterhin Platz für einige anonyme Grabstellen bestehen bleiben. Im Zuge der Aufwertungsmaßnahme wurde die bestehende Grasnarbe entfernt. Kriechendes Strauchwerk soll nun für eine Begrünung der Fläche sorgen. Eingefasst wurde die Urnenanlage mit Lebensbäumen und weiteren Pflanzenarten. Zusammenfassend wurden folgende Pflanzungen vorgenommen:
- Säulenlebensbäume (54 Stk.)
- Teppich-Felsenmispel (137 Stk.)
- Gelblaubige Sommerspiere (5 Stk.)
- Fetthenne (3 Stk.)
- Sonnenröschen (10 Stk.)
- Thymian (20 Stk.)
Bereits vor Jahren wurde im Bereich der Trauerhalle (Vorplatz) mit einer Pflasterung begonnen. Entlang der Seiten und auf der Rückseite der Trauerhalle befanden sich bisher noch alte Beton-/ Gehwegplatten, die zum Teil eine große Unfallgefahr darstellten. Um das Umfeld zu komplettieren erfolgte der Austausch durch Pflastersteine, welche sich nun in die bestehende Pflasterung einfügen. Rückseitig der Trauerhalle konnte nunmehr keine Pflasterung mit dem erforderlichen Unterbau vorgenommen werden, da dies die bestehende Klärgrube baulich nicht zuließ. An dieser Stelle erfolgte der Einbau einer frostsicheren Estrichschicht.
Abschließend wurden in der Trauerhalle Sanierungsmaßnahmen des Sanitärtrakts vorgenommen. Dies beinhaltete zum einen die Erneuerung der sehr maroden Trinkwasserleitung. Aufgrund der maroden Wasserleitung war eine Versorgung des Sanitärtraktes mit fließen-dem Wasser nicht möglich. Des Weiteren erfolgte im Rahmen der Aufwertungsmaßnahmen der Einbau einer neuen WC-Anlage sowie eines neuen Waschtisches.
Förderung eines Vorhabens nach der Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft zur Umsetzung von LEADER-Entwicklungsstrategien (Förderrichtlinie LEADER – RL LEADER/2014) vom 15.12.2014.

Sanierung der Trauerhalle auf dem Friedhof Neuwiese-Bergen ▼
Zeitraum 2019
Ausgangssituation












Um beiden Friedhofsbereichen (Bergener und Neuwieser Seite) gleiche Zugangsmöglichkeiten zum Andachtsraum zu bieten (über den Verbindungsgang), wird auf beiden Seiten der Kapelle eine neue Zuwegung entstehen.
Auf dem Dach der Kapelle soll die Möglichkeit für die Anbringung einer Glocke vorgesehen werden. Die Glocke selbst soll aus Spenden in der Gemeinde finanziert werden.
Mit der umfangreichen Sanierung der Trauerhalle Neuwiese-Bergen soll für die Hinterbliebenen zukünftig ein würdevoller Ort zum Trauern und Gedenken geschaffen werden.
Begründung der Notwendigkeit
Die Trauerhalle auf dem Friedhof Neuwiese-Bergen befand sich vor der Sanierung in einem stark maroden Zustand. Das undichte Dach, die fehlende Wanddämmung, defekte Fenster und aufsteigende Feuchtigkeit führten zu erheblichen Schäden im Innenraum und beeinträchtigten sowohl die Nutzung als auch das pietätvolle Erscheinungsbild der Halle. Die bestehende Beheizung über einen elektrischen Bahnheizkörper war ineffizient und konnte die Räume nicht angemessen temperieren.
Zudem fehlten notwendige Funktionsräume, wie ein geeigneter Lager- und Umkleidebereich für Trauerredner, Unterstellmöglichkeiten für Grabwerkzeuge und Mobiliar sowie Lagerräume für Tontechnik. Die bisherige Fertigteilgarage war verfallen und bot keinen sicheren oder funktionalen Schutz. Auch die Zuwegung zur Halle war unzureichend, insbesondere für Besucher aus beiden Friedhofsbereichen, wodurch die Barrierefreiheit und Zugänglichkeit eingeschränkt waren. Die umfangreiche Sanierung der Trauerhalle, die Errichtung eines neuen Anbaus sowie die Neugestaltung der Außenanlagen waren daher zwingend notwendig, um den Hinterbliebenen einen würdevollen Ort des Trauerns und Gedenkens zu bieten, die Sicherheit und Funktionalität der Gebäude zu gewährleisten und die Friedhofsanlagen langfristig zu erhalten. Die Maßnahmen tragen zudem zur Aufwertung des Friedhofs als kulturell und sozial bedeutsamen Ort der Gemeinde bei.
Ziele des Projektes
Der Friedhof Neuwiese-Bergen umfasst eine Fläche von 8.870 m², umgeben von bewaldeten Flächen zwischen dem Alten Kirchweg und der S 234. Auf dem Friedhof befinden sich eine Friedhofskapelle (Baujahr geschätzt: ca. 1900) mit anschließendem Andachtsraum (Anbau aus den 1960er Jahren) und ein separat stehender Geräteraum für Grabwerkzeuge (verfallende Fertigteilgarage). Die gesamte Bausubstanz befindet sich in einem maroden Zustand. Das undichte Dach der Trauerhalle, die fehlende Isolierung der Wände sowie die einglasigen defekten Fenster aus Holz haben dazu geführt, dass Feuchtigkeit hochsteigt und im Innenraum der Trauerhalle Nässe- bzw. Fäulnisschäden auftreten. Die Beheizung der Trauerhalle erfolgt bisher über einen elektrischen Bahnheizkörper. Dieser soll aufgrund des hohen Stromverbrauchs durch eine effizientere Heizung ersetzt werden. Die alte Fertigteilgarage soll abgerissen werden. Es soll ein neuer, flacher Funktionsbau entstehen, der u. a. auch Umkleidemöglichkeiten für den Trauerredner, Unterstellmöglichkeiten für Tontechnik, Lagermöglichkeiten für zusätzliches Mobiliar etc. bietet. Diese Möglichkeiten fehlen bislang. Der Funktionsbau soll zudem durch einen lichtdurchfluteten Gang mit dem Andachtsraum verbunden werden.
Projektumfang
- Sanierung der Kapelle (beinhaltet den Bahrraum) und des Andachtsraumes inkl. Glockenturm
- Abriss des alten Geräteraumes für Grabwerkzeuge (verfallene Fertigteilgarage)
- Neubau eines Anbaus (gelbe Klinkerfassade) mit Eingangslösung, Umkleideraum für den Trauerredner sowie einen Grabwerkzeugraum (mit separater Nebeneingangstür)
- Außenanlagen (Wasserentnahmestelle, Zuwegung, Regenwasserversickerung)
Projektumsetzung










Sanierung des Gebäudeteiles Kapelle
Außen:
- Neudeckung des Daches mit Biberschwanzkronendeckung in naturrot
- Verblechung der Oberseite der überstehenden Giebelwand mit Zinkblech
- Erneuerung der Dachrinnen und Fallrohre aus Zinkblech
- Austausch des Firstschmuckes (Betonkreuz) infolge Bewehrungskorrosion
- Reinigen und Ergänzen der gelben Klinkerfassade
- Ausbesserung des Anstriches der bereits erneuerten Fenster an den Traufseiten
- Einbau einer neuen Außentür aus Holz in Anlehnung an die Gliederung der alten Tür
- Trockenlegung der Fundamente von außen:
- Freilegung der Außenseite der Fundamente
- Einbau einer Vertikalsperre
- Verlegung der Regenwasserversickerung vom Gebäude weg
- Einbau eines Kieselstreifens mit Betonbord vor der Außenwand
Diese Arbeiten sind wie geplant ausgeführt worden. Zusätzlich sind hier Mengenmehrungen bei der Verfugung an der alten Klinkerfassade entstanden, da nach Säuberung der Fassade die gesamte Fläche neu verfugt werden musste. Im Zuge der Dachneueindeckung musste ein Sparrenpaar gewechselt werden.
Innen:
- Abriss der abgehängten Unterdecke
- Einbau einer neuen Deckenbekleidung ca. 0,8 m höher, um die Wiederöffnung des runden Fensters über der Eingangstür zu ermöglichen
- Einbau eines runden Fensters in die zugemauerte Öffnung
Diese Arbeiten konnten nicht ausgeführt werden. Nach Öffnung der Dachkonstruktion und der Unterdecke stellte sich heraus, dass vor der Innenseite des Giebels (Rundfenster) ein Pfettenstiel verbaut ist. Die Unterdecke wurde im Aufbau und Lage belassen.
- Erneuerung der Elektrischen Anlage
- Instandsetzung des Innenputzes und neuer weißer Innenanstrich.
Diese Arbeiten wurden wie geplant ausgeführt. Zusätzlich wurde eine komfortable elektrische Bedienung des Scheibenvorhanges zwischen Bahrraum und Trauerhalle eingebaut.
- Rekonstruktion des Bodenbelages (Fliesen im Schachbrettmuster diagonal) unter Beibehaltung der Optik. Ein Erhalt des vorhandenen Bodenbelags wird angestrebt.
Nach Abbruch der Altfliesen (Gehwegplattendicke), stellte sich heraus, dass kein weiterer Unterbau existierte. Zusätzlich wurden Unterbeton, Flächenabdichtung sowie ein Estrich eingebaut. Da der Umbau der Unterdecke entfiel, konnten diese Leistungen kostenneutral erbracht werden.
Sanierung Trauerhalle
Außen:
- Neudeckung des Daches mit Biberschwanzkronendeckung in naturrot
- Erneuerung der Dachrinnen und Fallrohre aus Zinkblech
- Ausbesserung des Außenputzes, neuer Oberputz in feiner Struktur in altweiß.
- Erneuerung der seitlichen Fenster. Die vorhandenen Fenster besitzen keinen verwendbaren Rahmen (eine wasserableitende Verfälzung fehlt, damit sind auch die Nässeschäden des Innenputzes unter den Fenstern begründet, Fäulnisschäden). Die neuen Fenster nehmen die Farbgestaltung des Bestandes vollinhaltlich auf und werden in Proportionen und Teilung identisch als Holzfenster hergestellt.
- Einbau einer neuen Eingangstür aus Holz in schlichter Form
- Trockenlegung der Fundamente von außen:
- Freilegung der Außenseite der Fundamente
- Einbau einer Vertikalsperre
- Verlegung der Regenwasserversickerung vom Gebäude weg
- Einbau eines Kieselstreifens mit Betonbord vor der Außenwand
Innen:
- Abriss der abgehängten Unterdecke aus Holz
- Einbau einer neuen Deckenbekleidung aus Holz
- Erneuerung der Elektrischen Anlage
- Austausch des Bodenbelages (Terrazzoplatten in Mörtelbett) neu Steinzeugfußboden in dunkelgrauem Farbton
- Instandsetzung des Innenputzes und neuer weißer Innenanstrich.
- Entfernen der alten ortsfesten Sitzbänke (einfachste Bauweise aus Bandstahlstützen mit je einem Sitz- und Lehnenbrett) in engem Abstand.
- Neuanschaffung von Stapelstühlen aus Holz in schlichter Form mit textilem Polster und Holzlehne
Glockenturm:
Von Seiten des Bauherren ist die Ergänzung der Trauerhalle/ Friedhofskapelle mit einer Glocke geplant. Zu diesem Zweck wurde von Planerseite ein Glockensachverständiger eingebunden. Die Planung des Glockenturmes auf der Trauerhalle stellt von Seiten der Akustik die optimale Lösung dar. Im Verlauf der weiteren Planung und der Kostenerfassung können sich hier Vereinfachungen oder eine andere Ausführung ergeben. Alle Arbeiten an der Trauerhalle wurden nach Plan ausgeführt. Der Zugang zum Glockenturm wurde abweichend zur Planung durch eine Deckenöffnung aus dem Innenraum gelöst. Dadurch entfiel die Zugangsöffnung im Giebel. Mit eingesparten Mengen konnte eine fehlende horizontale Abdichtung im Fußboden kostenneutral ausgeführt werden.
Anbau neu
Abriss:
- Abriss des derzeitigen Raumes für Grabwerkzeuge
Der neue Anbau wird als unbeheiztes Gebäude ausgeführt. Um Temperaturschwankungen im Innenbereich zu begrenzen, wird die Dachfläche mit 80 mm Mineralwolle gedämmt
Neubau außen:
- Um den vorhandenen Gebäudebestand respektvoll zu würdigen, wird in der Ansicht die Klinkerfassade (Sichtmauerwerk) der Kapelle wieder aufgenommen.
- Der Anbau überragt die seitlichen Abmessungen des Bestandes nicht, sodass er von der Straßenseite nicht wahrgenommen wird.
- Um beiden Friehofsbereichen (Bergener Seite und Neuwieser Seite) gleiche Zugangsmöglichkeiten zu bieten, werden vom Verbindungsbereich im neuen Anbau zwei Eingangstüren von jeder Seite vorgesehen. Diese werden als Vollglastüren in Broncefarbton hergestellt.
- Die notwendigen Fluchtwegbreiten werden bei der Dimensionierung der Türflügel berücksichtigt.
- Der Grabwerkzeugeraum erhält eine Nebeneingangstür in Holz weiß lackiert, ebenfalls die beiden Fenster.
- Das Dach wird als Flachdach in Holzkonstruktion ausgeführt.
- Dachabdichtung: Bauder Thermofin Dachbahn
- Flachdachabschluss: Vertikale Blende ca. 30 cm hoch mit Zink-Stehfalz-Blech bekleidet
Innen:
- Der Innenbereich erhält auf allen Flächen einen Kalkzementputz mit weißem Farbanstrich
- Eine Ausnahme bildet die Innenwandfläche des Eingangsbereiches des Neubaus sowie die Pfeiler an der Trauerhalle. Diese werden ebenfalls als Klinker-Sichtmauerwerk ausgebildet.
- Die Deckenunterseite wird mit einer Knauf Unterhangdecke verkleidet.
- Fußböden:
- Eingangsbereich sowie Rednerraum Feinsteinzeug wie Trauerhalle auf Estrich mit Sockelleiste
- Grabwerkzeugeraum Zementestrich
- Elektrische Anlage
Der Anbau wurde vollinhaltlich nach den Planungsvorgaben ausgeführt. Der in der Auschreibung pauschal verpreiste Abbruch der Garage musste infolge massiver und dicker Betonbodenplatte angepasst werden. Diese Position erhöhte sich um 50 % von 2.700,- € auf 4.050,- € netto.
Außenanlage
- Erneuerung und Neuplatzierung der Wasserentnahmestelle zur Grabpflege
- Rückbau des alten Zuweges zur Trauerhalle (Betongehwegplatten ohne Einfassung)
- Verlegung der Regenwasserversickerung weg von den Gebäuden und Versickerung des Regenwassers in Rigolen unter den neu anzulegenden Wegen.
- Neuanlage der Zuwege auf beiden Seiten der Trauerhalle mit Betonpflaster im wilden Verband mit Bordeinfassung sowie Einordnung von Abstreichern vor den Eingängen.
Die Außenanlagen wurden gemäß den Vorgaben der Planung erbracht. Zusätzlich wurden an den Rigolen jeweils ein Revisionsschacht für eine einfachere Reinigung (Spülen) eingebaut.

Wiederbelebung und Instandsetzung des Mühlrades der ehemaligen Wassermühle im OT Neuwiese ▼
Zeitraum Januar 2019 – Juni 2019
Ausgangssituation





Die Neuwieser Wassermühle hat eine sehr lange Geschichte. Erstmals erwähnt im Jahre 1737 wurde sie als Mühle bis Anfang der 1970er Jahre betrieben und blieb im Besitz der Müllerfamilie bis 1998. In diesem Jahr erwarb die Gemeinde Elsterheide das alt ehrwürdige Gebäude und setzte damit den Grundstein für das kulturelle Zentrum von Neuwiese. In umfangreicher Eigeninitiative wurden die Betriebs- und Wohnräume des Mühlengebäudes von den Neuwieser Bürgern umgebaut und bilden bis heute, wie auch zukünftig, die Heimat der dörflichen Vereine. Ebenfalls wird das Mühlengebäude zu den traditionellen Feiern, u.a. Neujahrstreffen, Zampern, Ostereiermarkt und Dorffest, genutzt. Das Mühlrad steht als Wahrzeichen des Gebäudes. Es konnte zur 600-Jahr-Feier von Neuwiese (im Jahr 2001) erneuert und in Betrieb genommen werden. Jedoch ist der Betrieb, aufgrund eines Wellenschadens, zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich.
Begründung der Notwendigkeit
Die Neuwieser Wassermühle ist ein historisch und kulturell bedeutendes Bauwerk und bildet seit dem Erwerb durch die Gemeinde Elsterheide das Zentrum des dörflichen Gemeinschaftslebens. Als weithin sichtbares Wahrzeichen prägt das Mühlrad das Erscheinungsbild der Mühle und ist eng mit der Geschichte und Identität des Ortes Neuwiese verbunden. Aufgrund eines Schadens an der Welle war das Mühlrad jedoch seit mehreren Jahren außer Betrieb, wodurch ein zentrales Element der Mühle seine Funktion und Symbolkraft verloren hatte.
Der Stillstand des Mühlrades führte nicht nur zu einem Funktionsverlust des historischen technischen Denkmals, sondern gefährdete auch den Erhalt der noch vorhandenen Mühlentechnik. Ohne eine Instandsetzung bestand die Gefahr weiterer Schäden sowie eines schleichenden Verfalls der technischen Anlagen. Gleichzeitig war eine anschauliche Vermittlung des traditionellen Mühlenhandwerks und der historischen Funktionsweise der Wassermühle für Besucher nicht mehr möglich.
Die Wiederbelebung und Instandsetzung des Mühlrades ist daher notwendig, um das kulturelle Erbe der Neuwieser Wassermühle zu bewahren, ihre Funktion als identitätsstiftendes Wahrzeichen des Ortes wiederherzustellen und die Mühle erneut für die Öffentlichkeit erlebbar zu machen. Das Projekt trägt damit wesentlich zur Stärkung des kulturellen Lebens, des ehrenamtlichen Engagements und der touristischen Attraktivität des Ortsteils Neuwiese bei.
Ziele des Projektes
Das Ziel des Projektes besteht darin, das Mühlrad wieder zum Leben zu erwecken. Das Wahrzeichen der Mühle und des Ortes Neuwiese soll sich wieder drehen und den Takt des kulturellen Lebens angeben. Zusätzlich planen wir die noch verbliebene Mühlentechnik aufzuarbeiten und in Betrieb zu nehmen. Über eine Transmissionsanlage wird es möglich sein, verschiedene Maschinen anzutreiben. Eine Schrottmaschine sowie ein Schleifstein gehören schon zum Inventar der Mühle und können somit auch genutzt werden.
Mit der vollständigen Funktion des Mühlenrades und der dazugehörigen Mühlentechnik möchten wir das Bauwerk der Öffentlichkeit zugänglich machen. An ausgewählten Tagen werden Besichtigungen möglich sein. Vor allem zum Ostereiermarkt und dem Deutschen Mühlentag möchten wir unser Wahrzeichen interessierten Gästen vorführen.
Projektumsetzung
Folgende Maßnahmen wurden umgesetzt:
- Austausch der Welle des Mühlrades
- Sanierung der Getriebeteile im Mühleninneren
- Auslegung, Sanierung und Montage der Transmissionsanlage
- Sanierung des Schleifsteines und der Schrotmaschine
- Errichtung einer Schautafel zur Dokumentation der Mühlengeschichte und des Mühlenhandwerkes
Die Neuwieser Wassermühle besitzt eine sehr lange Geschichte. Erstmals erwähnt im Jahre 1737 wurde sie als Mühle bis Anfang der 1970er Jahre betrieben und blieb bis 1997 im Besitz der Müllerfamilie. Im Jahr 1997 erwarb die Gemeinde Elsterheide das altehrwürdige Gebäude und setzte damit den Grundstein für das kulturelle Zentrum von Neuwiese. In umfangreicher Eigeninitiative wurden die Betriebs- und Wohnräume des Mühlengebäudes von den Neuwieser Bürgern umgebaut und bilden bis heute, wie auch zukünftig, die Heimat der dörflichen Vereine. Ebenfalls wird das Mühlengebäude zu den traditionellen Feiern, u. a. Neujahrstreffen, Zampern, Ostereiermarkt und Dorffest, genutzt. Das Mühlrad steht als Wahrzeichen des Gebäudes. Es konnte zur 600-Jahr-Feier von Neuwiese (im Jahr 2001) erneuert und in Betrieb genommen werden. Jedoch war der Betrieb, aufgrund eines Wellenschadens, in den letzten Jahren nicht möglich. Das Ziel des Projektes bestand darin, das Mühlrad wieder zum Leben zu erwecken. Das Wahrzeichen der Mühle und des Ortes Neuwiese dreht sich nun wieder und kann nun den Takt des kulturellen Lebens angeben. Zusätzlich wurde die noch verbliebene Mühlentechnik aufgearbeitet und in Betrieb genommen werden. Über eine Transmissionsanlage ist es nun möglich, verschiedene Maschinen anzutreiben. Eine Schrotmaschine sowie ein Schleifstein gehören schon zum Inventar der Mühle und können somit auch genutzt werden. Mit der vollständigen Funktion des Mühlenrades und der dazugehörigen Mühlentechnik wird das Bauwerk wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. An ausgewählten Tagen werden Besichtigungen möglich sein. Vor allem zum Ostereiermarkt und dem Deutschen Mühlentag soll das Neuwieser Wahrzeichen interessierten Gästen vorgeführt werden. Neben der Instandsetzung des Mühlrades und der dazugehörigen Technik dient nun eine Schautafel zur Dokumentation zur Geschichte der Neuwieser Wassermühle und zum Mühlenhandwerk für die Besucher.







Förderung eines Vorhabens nach der Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft zur Umsetzung von LEADER-Entwicklungsstrategien (Förderrichtlinie LEADER – RL LEADER/2014) vom 15. Dezember 2014

Errichten einer Wanderschutzhütte zur Steigerung der touristischen Attraktion der Region Lausitzer Seenland ▼
Zeitraum Juni 2020 – November 2020
Ausgangssituation


Im Zuge der touristischen Erschließung des Geierswalder Sees ist eine überdachte Unterstellmöglichkeit in Form einer Wanderschutzhütte für Gäste des Seenlands aber auch für Bewohner des Ortes, speziell an Stellen entlang des bereits ausgebauten Radseeweges um den Geierswalder See sehr sinnvoll.
Momentan befindet sich an dem von uns geplanten Ort (Geierswalde Flur 1, Flurstück 216/52) direkt am Radwanderweg lediglich ein ca. 1m² großer Tisch mit 4 Stühlen ohne Überdachung, welche auch schon in die Jahre gekommen sind.
Um den Geierswalder See für den Tourismus, aber auch für die Bewohner des Ortes, attraktiver zu gestalten, möchten wir gern eine Wanderschutzhütte direkt am Radseeweg (Windspitze) errichten lassen. Von hieraus hätte man einen herrlichen Blick auf den See. Außerdem schützt sie vor Wind, Regen, Sonne und lädt zum rasten ein. Um einer familienfreundlichen Lösung gerecht zu werden, haben wir an eine Wanderschutzhütte von ca. 4 x 4 m gedacht, welche mit Bänken ausgestattet sein soll. Die Nutzung der Hütte durch die Bewohner von Geierswalde ist durch die direkte Nähe zum Ort auch gegeben und sollte nicht außeracht gelassen werden.
Begründung der Notwendigkeit
Die Errichtung einer Wanderschutzhütte am Radseeweg in Geierswalde ist notwendig, um der zunehmenden touristischen Bedeutung des Geierswalder Sees sowie den Bedürfnissen von Besuchern und Einwohnern gerecht zu werden. Der Radseeweg ist stark frequentiert, bietet am geplanten Standort jedoch bislang nur eine kleine, nicht überdachte und veraltete Sitzgelegenheit ohne ausreichenden Witterungsschutz.
Projektumfang
Mit der Wanderschutzhütte wird eine wettergeschützte, familienfreundliche Rastmöglichkeit geschaffen, die zum Verweilen einlädt und den Erholungswert des Gebietes steigert. Durch die attraktive Lage mit Seeblick erhöht sie die Aufenthaltsqualität und Attraktivität des Radseeweges nachhaltig. Gleichzeitig steht sie auch den Bewohnern von Geierswalde als wohnortnaher Erholungs- und Treffpunkt zur Verfügung und trägt insgesamt zur Stärkung des Tourismus und der Naherholung bei.
Das Radwege-Netzwerk der gesamten Region Lausitzer Seenland, welches Radseewege sowie Radfernwege umfasst, würde von dieser Maßnahme profitieren. Der gewählte Aufstellungsort grenzt an Gebiete der aktuellen Bebauungspläne (Geierswalder See – Südböschung sowie Servicegelände). Hier sind im großen Umfang touristische Projekte geplant, wie Gastronomie, kleine Läden, Anlagen für wassersportliche Nutzung, Ferien-Häuser und -Wohnungen, Wochenendhäuser sowie ein Campingplatz.

Landschaftsmöblierung zur Aufwertung der touristischen Infrastruktur in der Gemeinde Elsterheide / Lausitzer Seenland ▼
Zeitraum Juli 2021 – November 2021
Ausgangssituation
















Die Gemeinde Elsterheide ist seit 2 Jahrzehnten im Begriff sich mehr und mehr im gewerblich-touristischen Bereich zu entwickeln. Das Lausitzer Seenland hat in den zurückliegenden Jahren inzwischen ein Bekanntheitsgrad erfahren, auf dessen Grundlage eine steigende touristische Nachfrage festzustellen ist. Gerade in den Sommermonaten besuchen uns mittlerweile Gäste aus ganz Deutschland, aber auch darüber hinaus. Wir haben uns inzwischen als Wassersportregion jedoch auch als interessantes Ziel für Radler und Skater einen Namen gemacht. Sicher ist diese Entwicklung vor allem in Seenähe zu verzeichnen. Aber auch darüber hinaus ist das gesamte Gemeindegebiet Anziehungspunkt, insbesondere für Radtouristen. Deshalb ist es unser großes Ziel entsprechende Verweilpunkte in Form von Sitzgelegenheiten, teilweise Aufwertung dieser Standorte durch das Setzen von Bäumen und die Möglichkeit der Abfallentsorgung zu gewährleisten.
In der Folge möchten wir mit den Möglichkeiten des Regionalbudgets kleine Verweilpunkte schaffen, die den Besuch in der Gemeinde Elsterheide noch interessanter und qualitativ aufgewertet möglich machen. Vor allen Dingen sollen innerhalb des Projektes Sitzmöglichkeiten in Form von Bänken sowie Abfallbehältern und teilweise schattenspendender Pflanzungen erbracht werden.
Begründung der Notwendigkeit
Die steigende touristische Nutzung der Gemeinde Elsterheide erfordert eine Weiterentwicklung der öffentlichen Infrastruktur. Mit dem zunehmenden Bekanntheitsgrad des Lausitzer Seenlandes und wachsenden Besucherzahlen steigen die Anforderungen an Aufenthaltsqualität und Serviceangebote.
Derzeit bestehen entlang von Rad- und Freizeitwegen Defizite bei Sitzgelegenheiten, schattigen Rastmöglichkeiten und der Abfallentsorgung, was das Besuchererlebnis beeinträchtigt. Die Schaffung kleiner Verweilpunkte mit Bänken, Pflanzungen und Abfallbehältern ist daher notwendig, um den Bedürfnissen von Gästen und Einheimischen gerecht zu werden und die touristische Attraktivität des Gemeindegebietes langfristig zu sichern.
Projektumfang
Die betreffenden Standorte:
1. Gemeindegrenze Große Kreisstadt Hoyerswerda und Gemeinde Elsterheide
- Radfahrerbrücke über die Schwarze Elster (Abfallbehälter und eventuell Sitzgelegenheit)
- Hierbei entsprechen wir auch einer Anfrage aus dem Stadtgebiet Hoyerswerda, welche im Rahmen des Bürgerhaushaltes gestellt wurde.
2. Fernrad- und Wanderweg Schwarze Elster (von der Quelle bis zur Mündung)
- Standort im Bereich Friedhofsanlage Neuwiese-Bergen (Sitzgelegenheit + Abfallbehälter)
- Hiermit wird neben der Rastmöglichkeit auch für die Besucher der Friedhofsanlage eine Sitzmöglichkeit geschaffen
3. Dorfanger Bergen – Neben der Springbrunnenanlage Aufwertung des Standortes am Ehrendenkmal für die Gefallenen des 1. und 2. Weltkrieges (Bepflanzung)
4. Dorfanger Neuwiese
- Interessanter Angerbereich mit den historischen Gebäuden der alten Wassermühle (Sitzgelegenheit + Abfallbehälter)
- Weiterführung über den Fernradweg Schwarze Elster und dem Seenrundweg Geierswalde
5. Angerbereich (Feuerlöschteich) in Ortslage Geierswalde – Rastmöglichkeit (Sitzgelegenheit + Abfallbehälter + Bepflanzung)
6. Spielplatz Ortslage Geierswalde, Nutzung durch Einheimische und Gäste (Sitzgelegenheit + Abfallbehälter)
7. Schiffsanlegestelle am Geierswalder See, Anlaufpunkt der Fahrgastschifffahrt (Sitzgelegenheit + Abfallbehälter)

Projektumsetzung











Errichtung eines Mehrgenerationentreffpunktes „Klein Partwitz – Begegnungsinsel“ ▼
Zeitraum Mai 2021 – Mai 2022
Ausgangssituation




Das Dorf Klein Partwitz im Herzen der Lausitz mit seinen ca. 350 Einwohnern hat eine breit gefächerte Einwohnerstruktur, wobei jede Altersgruppe zahlreich vertreten ist.
Die Spaziergänge der Dorfbewohner beschränken sich meist auf das Abgehen von bestimmten Routen, auf denen man dann eher zufällig jemanden trifft, um mit ihm einen kurzen Plausch im Stehen zu halten.
Die wenigen Sitzmöglichkeiten im Dorf beschränken sich auf 2-3 einzelne, im Dorf verteilte Bänke, welche nicht wirklich kommunikationsfördernd sind.
Der Bereich um das Denkmal Groß Partwitz liegt direkt am Radweg um den Partwitzer See und kurz vor der Zufahrt zum Strandbereich und wird daher täglich von vielen Dorfbewohnern und noch mehr Touristen wie Radfahrer, Skater und Wassersportler passiert. Aktuell ist dieser Bereich wenig einladend und es existieren gar keine bzw. nur marode Sitzgelegenheiten, welche zum Verweilen einladen. Eine bereits bestehende Feuerstelle und ein Grillofen sind ebenfalls marode und wenig gepflegt. Das Denkmal Groß Partwitz erinnert an den ehemaligen Standort des Dorfes Groß Partwitz, welches dem Kohleabbau weichen musste.
Es besitzt daher für viele ehemalige und aktuelle Dorfbewohner eine besondere Bedeutung. Zum Beispiel finden hier regelmäßig Treffen ehemaliger Groß Partwitzer statt.
Der fehlende einladende Charakter verhindert, dass Touristen verweilen und sich mit der Geschichte der Lausitz und des Kohleabbaus vertraut machen.
Begründung der Notwendigkeit
In Klein Partwitz fehlt bislang ein zentraler, einladender Treffpunkt, der den Austausch und das Miteinander der Dorfgemeinschaft fördert. Obwohl das Dorf über eine vielfältige Altersstruktur verfügt, bestehen kaum Möglichkeiten für generationenübergreifende Begegnungen. Die vorhandenen, vereinzelt im Dorf verteilten Sitzbänke sind nicht kommunikationsfördernd und laden weder zum Verweilen noch zum gemeinsamen Austausch ein.
Der Bereich um das Denkmal Groß Partwitz besitzt aufgrund seiner Lage am Radweg um den Partwitzer See sowie der Nähe zum Strandbereich eine hohe Frequentierung durch Dorfbewohner und Touristen. Gleichzeitig hat dieser Ort für viele Einwohner eine besondere historische und emotionale Bedeutung, da er an das durch den Braunkohleabbau verschwundene Dorf Groß Partwitz erinnert. Der derzeit ungepflegte Zustand mit maroden Sitzgelegenheiten, einer verfallenen Feuerstelle und fehlender Aufenthaltsqualität wird dieser Bedeutung jedoch nicht gerecht und verhindert, dass Besucher innehalten, verweilen und sich mit der Geschichte der Region auseinandersetzen.
Die Errichtung eines Mehrgenerationentreffpunktes ist daher notwendig, um diesen zentralen Ort aufzuwerten, Begegnungen zwischen Jung und Alt zu ermöglichen und einen attraktiven Aufenthalts- und Kommunikationsraum für Einheimische sowie Touristen zu schaffen. Gleichzeitig leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des dörflichen Zusammenhalts, zur Belebung des öffentlichen Raumes und zur Vermittlung regionaler Geschichte und Natur. Die „Klein Partwitz – Begegnungsinsel“ schafft somit einen nachhaltigen Mehrwert für das Dorf und die gesamte Region.
Ziele des Projektes
Der Bereich um das Denkmal Groß Partwitz soll zukünftig ansprechender und einladender gestaltet werden. Dazu soll eine Neugeschaffene „Klein Partwitz – Begegnungsinsel“ als neuer Anziehungspunkt Einheimischen aber auch Touristen dienen. Mit diesem Angebot soll ein attraktives Angebot zum Verweilen, zur Information und zur Kommunikation geschaffen werden. Die Destinationsmanagementorganisation (DMO) der Oberlausitz befürwortet das Vorhaben „Klein Partwitz- Begegnungsinsel – Ein Wohlfühlplatz für alle Generationen.
Wesentliche Bestandteile des Vorhabens sind:
- Bau eines Rondells um die Feuerstelle
- Schaffung verschiedener Sitzmöglichkeiten
- Unterschiedliche Verwendung von Farben und Materialien
- Bereitstellung Stromanschluss
- Freiflächen gestalten (Wildwiese, Kräuter- und andere Pflanzen) sowie Gestaltung von Wissenstafeln
- Befestigung der Begegnungsinsel mit robustem Belag
Projektumfang
Für das hier beschriebene Vorhaben sind diverse Sitzelemente vorgesehen, welche alle Generationen ansprechen sollen:
- Überdachte Bank- und Tischgruppen für rastende Radfahrer und Wanderer
- Bänke mit erhöhten Sitzflächen und Fußstützen für Senioren
- Breite Liegebänke für junge Familien
- Kleine, bunte Sitzgruppen für Kinder
- Sitzstangen für Jugendliche
- Sitzpilze und Sitzwürfel für Kleinkinder
Weiterführend soll ein kleines Rondell aus Stein um die bereits bestehende Feuerstelle entstehen, auf dem größere Gruppen im Kreis sitzen und kommunizieren können.
Um den Bereich um die Begegnungsinsel robust zu gestalten, sollen Pflastersteine oder ähnlich robuste Bodenbeläge verwendet werden.
Zusätzlich sollen Freiflächen durch Wildwiesen und die Schaffung eines Bereiches für einheimische Kräuter- und Pflanzenarten sowie zugehörigen Schautafeln aufgewertet werden. Ergänzend zu den bereits vorhandenen Informationstafeln zur Geschichte des Bergbaus in der Lausitz wird so Wissen über die die heimische Flora vermittelt.
Um die Klein Partwitzer Begegnungsinsel für Veranstaltungen jeglicher Art nutzbar zu gestalten, soll ein Stromanschluss bereitgestellt werden, welcher diesen Bereich signifikant aufwertet.
Abschliessend hervorzuheben ist, dass die konkrete Gestaltung der Begegnungsinsel mit aktiver Mitarbeit der Dorfbewohner ausgearbeitet werden soll, um diese bereits im Entstehungsprozess als Teil des Dorfes zu etablieren. Dabei soll bei allen Dorfbewohnern eine Umfrage und Abstimmung zu einer Vielzahl von potenziellen Sitzgelegenheiten durchgeführt werden, bei der dann die meistgewählten Elemente Teil der Begegnungsinsel werden.
Förderung eines Vorhabens nach der Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Regionalentwicklung zur Umsetzung von LEADER-Entwicklungsstrategien (Förderrichtlinie – RL/2014) vom 15.1.2014.





Erweiterung der überdachten Ausstellungsfläche des Traditionsvereins Nardt ▼
Zeitraum September 2021 – März 2022
Ausgangssituation

Begründung der Notwendigkeit
Die Erweiterung der überdachten Ausstellungsfläche des Traditionsvereins Nardt ist notwendig, um historisch wertvolle landwirtschaftliche Geräte dauerhaft zu erhalten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Im Zuge der Umsiedlung der Ortschaft Mühlrose konnten unter anderem eine über 100 Jahre alte Dreschmaschine und ein Binder vor der Zerstörung gesichert werden. Diese Maschinen sind zentrale Bestandteile des Ausstellungskonzeptes „Vom Korn zum Brot ohne Strom“ und besitzen eine hohe kulturhistorische Bedeutung.
Die bisherige provisorische Unterstellung bietet keinen ausreichenden Schutz vor Witterungseinflüssen und gefährdet langfristig sowohl den Erhalt als auch die Funktionsfähigkeit der Geräte. Zudem erfordern die geplanten Vorführungen feste Standorte und eine wettergeschützte Umgebung, um einen sicheren und anschaulichen Betrieb zu ermöglichen.
Die Erweiterung der überdachten Ausstellungsfläche ist daher zwingend erforderlich, um den dauerhaften Schutz, die Funktionssicherung und die anschauliche Vermittlung traditioneller Feld- und Bauernwirtschaft zu gewährleisten und das kulturelle Erbe der Region nachhaltig zu bewahren.
Ziele des Projektes
Erweiterung der überdachten Ausstellungsfläche des Traditionsvereins Nardt zur wetterfesten Unterbringung und Vorführung der Funktionsweise von einer über 100 Jahren alten Dreschmaschine und eines Binders sowie anderer Gerätschaften zum Thema „Die Ernte“ zur Bewahrung der traditionellen Feld- und Bauernwirtschaft unter dem Motto „Vom Korn zum Brot ohne Strom“.
Projektumsetzung
Im August 2020 kam es durch den Traditionsverein Nardt zu einer Sichtung von alter Landwirtschaftstechnik in der Ortschaft Mühlrose, die im Zuge des durch den fortschreitenden Braunkohletagebau Nochten in den nächsten Jahren umgesiedelt wird. Damit werden auch alle Gebäude und deren verbleibender Inhalt der Liegenschaften nach Umsiedlung der jeweiligen Bewohner sofort abgerissen und entsorgt.
Im Zuge dieser Sichtung wurde der Traditionsverein Nardt auf einige Objekte aufmerksam, die aufgrund ihres guten Zustandes und der wertvollen Historie vor der anstehenden „Entsorgung“ durch das Braunkohlunternehmen gesichert wurden und auch sehr gut in das Konzept „Vom Korn zum Brot ohne Strom“ passen. Deshalb wurde im Laufe des August 2020 in mehreren Transporten, u.a. eine über 100 Jahre alte Dreschmaschine und der dazu gehörende Binder nach Nardt transportiert und provisorisch untergestellt.
Ab September 2020 kam es dann durch die Mitglieder des Traditionsvereins zur Erstellung eines neuen erweiterten Konzeptes unter dem Motto „Vom Korn zum Brot ohne Strom“. Dieses beinhaltete dann die Vorführung der Funktionsweisen der geborgenen Dreschmaschine und des Binders. Hier wurde festgelegt die Funktionsweisen über die bei den Mitgliedern vorhandenen Antriebtechnik mittels Traktor mit Riemenscheibe und alternativ auch mit fest eingebaute Göpel vorzuführen. Dazu ist jeweils ein fester Standort der beiden Geräte erforderlich. Des Weiteren wurde über die Sicherung der Funktionalität und den optimalen Schutz der Geräte nachgedacht. Hier reifte der Entschluss zur Erweiterung der überdachten Ausstellungsflächen mittels Errichtung eines weiteren Unterstandes in Holzbauweise.
Im Zuge der Zusammenarbeit mit dem Bauamt der Gemeindeverwaltung Elsterheide kam es zur entsprechenden Erstellung von Planunterlagen und am 17. Mai 2021 zur Einreichung der Bauunterlagen beim Bauaufsichtsamt des Landratsamtes Bautzen zur Genehmigung des Bauvorhabens. Der entsprechende Bescheid zur Baugenehmigung erging am 19. Juli 2021.
Im selben Zeitraum wurden Möglichkeiten der Finanzierung des Vorhabens gesucht. Dabei rückte die Richtlinie LEADER/2014 als eine Möglichkeit in den Focus. Durch die weitere Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung Elsterheide wurde der Antrag zur Erweiterung der überdachten Ausstellungsfläche für den Traditionsverein Nardt zum Auswahlverfahren bei der LAG Lausitzer Seenland eingereicht. Am 9. August 2021 wurde die Maßnahme für eine Förderung nach der Richtlinie LEADER/2014 durch die LAG Lausitzer Seenland ausgewählt. Der entsprechende durch den Bürgermeister unterzeichnete Fördermittelantrag wurde am 31. August 2021 bei der Bewilligungsbehörde im Kreisentwicklungsamtes des Landratsamtes Bautzen eingereicht. Nach Einreichung zusätzlicher Unterlagen erging am 18. Oktober 2022 der Bescheid zur „Förderung eines Vorhabens nach der Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft zur Umsetzung von LEADER-Entwicklungsstrategien (Förderrichtlinie LEADER – RL LEADER/2014) vom 15. Dezember 2014“ mit einem Bewilligungszeitraumende zum 31. März 2022. Aufgrund von Material-Lieferschwierigkeiten wurde am 21. Januar 2022 eine Anfrage auf Fristverlängerung für den Bewilligungszeitraum gestellt. Dieser wurde 26. Januar 2022 bewilligt und auf den 29. April 2022 verlängert. Die Abrechnung der Maßnahme gegenüber der Bewilligungsbehörde erfolgte in der 17. KW 2022.
Projektumfang
Die Erweiterung der überdachten Ausstellungsfläche des Traditionsvereins Nardt in 02979 Elsterheide, OT Nardt, Thruneweg 6, Gemarkung Nardt, Flur 1, Flurstück 214/6 beinhaltet insbesondere Vorhaben-Bestandteile: Erd- & Pflaster-Arbeiten





Errichtung einer barrierefreien Zuwegung (Aufzug Kita und Arztpraxis) im Mehrzweckgebäude OT Bluno ▼
Zeitraum März 2022 – Dezember 2022
Ausgangssituation
Im Mehrzweckgebäude im OT Bluno befinden sich sowohl eine Arztpraxis als auch die Kita. Der Zugang zu den im Gebäude liegenden Einrichtungen war bislang nicht barrierefrei gestaltet und stellte insbesondere für ältere Menschen sowie für Personen mit Handicap eine erhebliche Hürde dar. Patienten mit eingeschränkter Mobilität konnten die Arztpraxis nur erschwert oder mit fremder Hilfe erreichen.
Auch im Zusammenhang mit dem Betrieb der Kita zeigte sich ein deutlicher Bedarf an einem barrierefreien Zugang. Bei Veranstaltungen sowie im täglichen Betrieb sind regelmäßig Eltern, Großeltern und Besucher betroffen, die auf eine hindernisfreie Erschließung angewiesen sind. Um eine gleichberechtigte, sichere und selbstständige Nutzung des Gebäudes für alle Besuchergruppen zu ermöglichen, bestand somit ein dringender Handlungsbedarf zur Schaffung einer barrierefreien Zuwegung in Form eines Aufzuges.
Begründung der Notwendigkeit
Das Mehrzweckgebäude im OT Bluno wird sowohl als Arztpraxis als auch als Kita genutzt und stellt damit eine zentrale Einrichtung der Daseinsvorsorge dar. Der bislang fehlende barrierefreie Zugang schränkt insbesondere ältere Menschen, Personen mit Handicap sowie mobilitätseingeschränkte Besucher erheblich ein. Für Patienten der Arztpraxis bedeutet dies eine erschwerte oder teilweise unmögliche Wahrnehmung medizinischer Leistungen.
Auch im Bereich der Kita besteht ein regelmäßiger Bedarf an einem hindernisfreien Zugang, da Eltern, Großeltern und Besucher bei Veranstaltungen oder im Alltag auf barrierefreie Wege angewiesen sind. Ohne entsprechende bauliche Maßnahmen ist eine selbstständige und sichere Nutzung des Gebäudes für diesen Personenkreis nicht gewährleistet. Die Errichtung eines Aufzuges ist daher notwendig, um einen gleichberechtigten Zugang zu beiden Einrichtungen sicherzustellen, bestehende Barrieren abzubauen und die Nutzung des Mehrzweckgebäudes für alle Bevölkerungsgruppen dauerhaft zu ermöglichen. Damit wird ein wichtiger Beitrag zur Inklusion, zur sozialen Teilhabe und zur Sicherstellung einer bedarfsgerechten Infrastruktur im Ortsteil Bluno geleistet.
Ziele des Projektes
Um Patienten mit Handicap bzw. Älteren die Möglichkeit zu geben die im Mehrzweckgebäude befindlichen Arztpraxis ohne Hindernisse aufsuchen zu können, hatten wir uns entschieden mit einem Aufzug auszustatten. In diesem Gebäude befindet sich auch die Kita von Bluno. Auch hierfür erschien es uns sinnvoll einen barrierefreien Zugang zu schaffen. Bei Veranstaltungen der Kita aber auch im normalen Alltag sind auch Personen (besonders die Großeltern) von Handicaps o.ä. betroffen.
Projektumfang
Die Entscheidung des Gemeinderates zur Umsetzung des 2. Bauabschnittes wurde erst im Herbst des letzten Jahres getroffen, da im Frühjahr/ Sommer 2022 aufgrund der politischen Lage, stark gestiegener Baupreise und Personalmangels keine oder nur überhöhte Angebote vorlagen. Ein Baubeginn im Sommer 2022 hätte daher den Kostenrahmen überschritten. Zudem teilten mehrere Aufzugsfirmen mit, dass wegen fehlender Elektronikbauteile eine Fertigstellung im Jahr 2022 nicht möglich sei.
Auch für Rohbau- und Ausbaugewerke wären Angebote nur mit Stoffpreisgleitklausel abgegeben worden, was die Kosten unkalkulierbar gemacht hätte. Daher wurden Ausschreibung und Baubeginn auf das Jahresende verschoben. Diese Entscheidung erwies sich als richtig, da die späteren Angebote im Kostenrahmen lagen oder diesen nur geringfügig überschritten. Die günstigsten Anbieter wurden beauftragt. Aufgrund der Verzögerungen wurde eine Verlängerung der Mittelverwendungsfrist bis zum 29. Mai 2023 beantragt und bewilligt.
Projektumsetzung
Gemäß dem Investitionsproramm Barrierefreies Bauen 2022 „Lieblingsplätze für alle“ wurde die Maßnahme „Errichtung einer barrierefreien Zuwegung (Aufzug Kita und Arztpraxis) im Mehrzweckgebäude OT Bluno, wie geplant umgesetzt.
Förderung eines Vorhabens nach der Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Regionalentwicklung zur Umsetzung von LEADER-Entwicklungsstrategien (Förderrichtlinie LEADER – RL LEADER/2014) vom 15.12.2014.
Initiierung und Ausstattung eines Wanderwegenetzes in der Gemeinde Elsterheide ▼
Zeitraum März 2022 – Juni 2024
Begründung der Notwendigkeit
Die Gemeinde Elsterheide, flächenmäßig zweitgrößte Gemeinde im Landkreis Bautzen, stand und steht vor einer großen Herausforderung. Wo bis zum Anfang der 1990er Jahre Braunkohle gefördert wurde, entstehen heute zusammenhängende Seeflächen, die das Bild der Gemeinde neben den historisch gewachsenen Ortsteilen nun maßgeblich mitbestimmen. Diese Flächen inmitten des Lausitzer Seenlandes gilt es für eine nachhaltige touristische Nutzung fit zu machen. Dabei soll jedoch der Schwerpunkt nicht ausschließlich auf die Seen und Wassersportangebote gelegt werden. Ausgedehnte Wälder, weite Felder, kleine, aber lebendige Orte mit sorbischer Tradition, geflutete Seen, der Flusslauf der Schwarzen Elster – landschaftlich und kulturell betrachtet hat die Gemeinde Elsterheide Einiges zu bieten. Diese überwiegend flache Landschaft ist zum Wandern wie geschaffen.
Ziele des Projektes
Die Initiierung eines Wanderwegenetzes in der Gemeinde Elsterheide. Dem Wanderer soll es ermöglicht werden auf unterschiedlichen Themenwegen die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt, die Vielfalt der Landschaft sowie die sorbische Kultur auf dem Gemeindegebiet zu erleben.
Projektumfang
Es wurde eine vorzeigbare touristische Attraktion geschaffen, die zeitgleich auch von Bürgern der Gemeinde Elsterheide voll umfänglich genutzt werden kann. Angeschafft und verbaut sind die Möblierung und Ausstattung der einzelnen Stationen der drei Wanderrouten mit Sitzmöglichkeiten, thematischen Schautafeln und Spielgeräten.
Zudem wurde eine Webseite – eingebunden in die Website der Gemeinde Elsterheide – ins Leben gerufen, die Informationen zu den einzelnen Wanderwegen liefert und auf die Sitten, Bräuche und Sagen der Sorben hinweist. In dem Zuge sind QR-Codes erzeugt worden, die an den einzelnen Stationen der Wege abrufbar sind.
Projektumsetzung
Endstanden sind drei Wanderwege (Blutnik – Wanderweg in Klein-Partwitz „Von den Irrlichtern geführt“; Wassermann – Wanderweg in Geierswalde – Tätzschwitz „Der Wassermann in der schwarzen Elster“; Lutki – Wanderweg in Bergen – Seidewinkel „Auf den Spuren der sorbischen Kultur“), die durch die Gemeinde Elsterheide führen. Jede Wanderroute wurde mit ansprechender Möblierung und Ausstattung (Spielgeräte, Lehrtafeln, Pultschilder) versehen. Zudem wurde eine eigene Website ins Leben gerufen, welche auf der Gemeinde Elsterheide-Website mit eingebunden wurde.




Das Projekt „Initiierung und Ausstattung eines Wanderwegenetzes“ konnte durch die erfolgreiche Teilnahme am Wettbewerb „simul+Mitmachfonds“ 2021 umgesetzt werden.
Ergänzung zum Projekt „Klein Partwitz – Begegnungsinsel“ (Herstellung einer Rasenfläche) ▼
Zeitraum Juli 2022 – Dezember 2022
Ausgangssituation
Das Dorf Klein Partwitz im Herzen der Lausitz mit seinen ca. 350 Einwohnern hat eine breit gefächerte Einwohnerstruktur, wobei jede Altersgruppe zahlreich vorhanden ist. Der Bereich um das Denkmal Groß Partwitz liegt am Radweg um den Partwitzer See und kurz vor der Zufahrt zum Strandbereich und wird daher täglich von vielen Dorfbewohnern und noch mehr Touristen wie Radfahrer, Skater und Wassersportler passiert. Das Denkmal Groß Partwitz erinnert an den ehemaligen Standort des Dorfes Groß Partwitz, welches dem Kohleabbau weichen musste. Es besitzt daher für viele ehemalige und aktuelle Dorfbewohner eine besondere Bedeutung.
Aktuell wurde dieser bis vor einem Jahr wenig einladende Bereich deutlich aufgewertet. Es wurden diverse Sitzgelegenheiten für Jung und Alt, ein Balancier- und Kletterpfad, ein Fußballtor sowie ein Sitzrondell, um eine Feuerstelle, geschaffen. Die Klein Partwitzer Begegnungsinsel wird bereits jetzt vermehrt von Dorfbewohnern und Besuchern wahrgenommen und genutzt.
Begründung der Notwendigkeit
Durch die beschriebenen Maßnahmen wird die Klein Partwitzer Begegnungsinsel deutlich aufgewertet. De Herstellung der Rasenfläche ist notwendig, um die barrierefreie Zugänglichkeit der neu geschaffenen Sitzgelegenheiten zu gewährleisten und um den gesamten Bereich optisch anschaulicher zu gestalten.
Der gemeinsame Wohlfühlplatz für Touristen und Dorfbewohner kann so finalisiert werden und die Attraktivität von Klein Partwitz aber auch des Lausitzer Seenlandes im Allgemeinen wird signifikant erhöht.
Ziele des Projektes
Die neugeschaffene Klein Partwitzer Begegnungsinsel soll durch die Rasenfläche um die neugeschaffenen Sitzmöglichkeiten für Jung und Alt neu hergerichtet werden, da diese aktuell sehr uneben ist und kein durchgehender Rasenbewuchs vorhanden ist. Zudem ist im Bereich von zwei ehemaligen Beachvolleyballfeldern der Sand vorhanden, welcher entfernt und mit Muttererde aufgefüllt werden sol. Durch die Herrichtung der Rasenfläche soll zudem eine barrierefreie Zugänglichkeit für mobilitätseingeschränkte Bürger sichergestellt werden.
Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass durch die Erweiterung der Klein Partwitzer Begegnungsinsel um die neue Rasenfläche das Projekt abgerundet wird und die Attraktivität von Klein Partwitz deutlich gesteigert wird.
Projektumfang
Die Herstellung einer ebenen und sauberen Rasenfläche zwischen den Sitzgelegenheiten auf der Begegnungsinsel Klein Partwitz.
Förderung eines Vorhabens nach der Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Regionalentwicklung zur Umsetzung von LEADER-Entwicklungsstrategien (Förderrichtlinie LEADER – RL LEADER/2014) vom 15.12.2014.
Modernisierung und Digitalisierung der Gemeindeverwaltung Elsterheide durch Erneuerung des Servers ▼
Zeitraum Juli 2022 – Oktober 2022
Ausgangssituation

Die Gemeindeverwaltung Elsterheide nimmt vielfältige Aufgaben für Bürger, Unternehmen und andere Behörden wahr. Die derzeitigen technischen und organisatorischen Rahmenbedingungen erfüllen jedoch nur eingeschränkt die Anforderungen einer modernen, digitalen Verwaltung. Möglichkeiten moderner Technik werden bislang nicht ausreichend genutzt, sodass Prozesse, Kommunikation und Informationsaustausch teilweise zeitaufwendig und nicht vollständig digital sind.
Die Interaktion mit Bürgern und Unternehmen ist dadurch verbesserungsbedürftig. Medienbrüche, fehlende Vernetzung und nicht zeitgemäße Arbeitsplätze beeinträchtigen eine effiziente Aufgabenerledigung sowie eine serviceorientierte Leistungserbringung. Auch der sichere Datenaustausch ist erschwert. Zudem fehlt eine einheitliche technische Infrastruktur zur sicheren Anbindung gemeindlicher Einrichtungen wie Kitas und Feuerwehren sowie zur ämterübergreifenden Zusammenarbeit und Umsetzung digitaler Workflows, insbesondere im Ordnungsamt und in der Finanzverwaltung. Daher besteht Handlungsbedarf zur Modernisierung der technischen Voraussetzungen.
Begründung der Notwendigkeit
Die Maßnahme ist notwendig, um die Gemeindeverwaltung Elsterheide zukunftsfähig und leistungsfähig auszurichten und den Anforderungen an eine moderne, digitale und bürgerorientierte Verwaltung gerecht zu werden. Die bestehenden technischen Voraussetzungen sind dafür nicht ausreichend.
Eine moderne Infrastruktur ist erforderlich, um Verwaltungsleistungen zeitgemäß, medienbruchfrei und sicher anzubieten sowie Kommunikation und Informationsaustausch mit Bürgern und Unternehmen zu verbessern. Zudem schafft sie die Grundlage für die sichere Anbindung kommunaler Einrichtungen wie Kitas und Feuerwehren sowie für die weitere Digitalisierung interner Abläufe, insbesondere im Ordnungsamt und in der Finanzverwaltung. Insgesamt ist die Investition notwendig, um eine effiziente, bürgernahe und zukunftsorientierte Verwaltung langfristig sicherzustellen.
Ziele des Projektes
Ziel des Projekts ist die Digitalisierung der Gemeindeverwaltung Elsterheide und die bessere Nutzung moderner Technik, um Bürgerorientierung sowie die Effizienz, Schnelligkeit und Transparenz von Verwaltungsleistungen zu verbessern. Medienbruchfreie Prozesse optimieren dabei die Kommunikation und den Informationsaustausch mit Bürgern und Unternehmen.
Grundlage ist eine moderne und sichere technische Infrastruktur mit angebundenen kommunalen Einrichtungen wie Kitas und Feuerwehren sowie zeitgemäßen Computerarbeitsplätzen. Ein Schwerpunkt liegt auf Datensicherheit. Digitale Workflows sollen insbesondere im Ordnungsamt und in der Finanzverwaltung Abläufe verbessern und die ämterübergreifende Zusammenarbeit stärken, um eine moderne und bürgernahe Verwaltung weiter auszubauen.
Projektumfang
Es wurde ein neues Serversystem eingerichtet, das den steigenden IT-Anforderungen entspricht. Um Ausfälle zu minimieren, erfolgte die Vorbereitung parallel zum bestehenden System. Veraltete Betriebssysteme wurden durch moderne virtuelle Maschinen ersetzt, die nach Aufgabengebieten getrennt sind und so eine leistungsfähigere, besser verwaltbare Umgebung schaffen. Dadurch verbessert sich die Performance, und Netzwerke können sicher voneinander getrennt werden, etwa für ein Gast-WLAN.
Zusätzlich wurde eine USV installiert, die bei kurzen Stromausfällen den Betrieb absichert und bei längeren Ausfällen ein sicheres Herunterfahren ermöglicht. Zur Erhöhung der Datensicherheit wurde ein Netzwerkstorage mit regelmäßigen Backups eingerichtet, ergänzt durch externe Datensicherungen. Damit liegen die Serverdaten auf drei Ebenen vor. Das neue System bildet die Grundlage für eine weitergehende Digitalisierung des Bürgerkontakts in der Gemeinde Elsterheide.
Projektumsetzung
Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Lausitzer Seenland rief im Rahmen der Umsetzung ihrer LEADER Entwicklungsstrategie zur Einreichung von Kleinprojekten auf, gefördert aus dem Regionalbudget 2022.
Förderung eines Vorhabens nach der Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Regionalentwicklung zur Umsetzung von LEADER-Entwicklungsstrategien (Förderrichtlinie LEADER – RL LEADER/2014) vom 15.12.2014.
Sanierung der Außenkegelbahn im Ortsteil Bergen ▼
Zeitraum 2022
Ausgangssituation






Die vorhandene Außenkegelbahn in Bergen (Am Anger), welche in den 1970er Jahren gebaut wurde und zur 400. Jubiläumsfeier des Ortes nochmal „überholt“ wurde, ist mittlerweile nicht mehr nutzbar und bedarf einer Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit. Früher wurde die Anlage rege genutzt. Bei organisierten Festen aber auch unabhängig davon diente die Bahn Jung und Alt gerne als Freizeitbeschäftigung. Seit einiger Zeit ist es jedoch nicht mehr möglich darauf zu kegeln, da sich über die gesamte Länge hin Querrisse gebildet haben.
Begründung der Notwendigkeit
Die Außenkegelbahn in Bergen stellt seit Jahrzehnten einen wichtigen Bestandteil des dörflichen Gemeinschaftslebens dar. Die Anlage wurde in den 1970er Jahren errichtet und zuletzt zur 400-Jahr-Feier des Ortes instand gesetzt. In den vergangenen Jahren hat sich der bauliche Zustand jedoch erheblich verschlechtert. Über die gesamte Länge der Asphaltbahn haben sich massive Querrisse gebildet, wodurch eine sichere und ordnungsgemäße Nutzung nicht mehr möglich ist. Die Anlage ist derzeit funktionsunfähig und kann weder für organisierte Veranstaltungen noch für die individuelle Freizeitgestaltung genutzt werden.
Aufgrund des fortgeschrittenen Schadensbildes ist eine einfache Instandhaltung nicht mehr ausreichend, vielmehr ist eine grundlegende Sanierung der Kegelbahn zwingend erforderlich, um die Verkehrssicherheit und Funktionsfähigkeit wiederherzustellen. Ohne diese Maßnahme droht der vollständige Verlust einer traditionsreichen Freizeit- und Begegnungsstätte im Ortsteil Bergen.
Die Sanierung der Außenkegelbahn ist insbesondere vor dem Hintergrund des hohen Interesses der Bevölkerung notwendig. Aus der Bürgerschaft wurden bereits zahlreiche Anfragen zur Wiederinbetriebnahme der Anlage geäußert. Gerade in Zeiten eingeschränkter sozialer Kontakte, wie sie durch die Corona-Pandemie geprägt waren und teilweise noch sind, kommt wohnortnahen, niedrigschwelligen und im Freien nutzbaren Freizeitangeboten eine besondere Bedeutung zu.
Mit der Wiederherstellung der Außenkegelbahn kann ein generationsübergreifender Treffpunkt reaktiviert werden, der zur Stärkung des sozialen Miteinanders, zur Förderung der Bewegung und zur Belebung des Dorflebens beiträgt. Die ergänzende Sanierung der Rückwand in gestalterischer Anlehnung an das benachbarte Kriegsdenkmal trägt zudem zur optischen Aufwertung des Angers und zur Wahrung des dörflichen Erscheinungsbildes bei.
Ziele des Projektes
Wir möchten nun die Kegelbahn funktionstüchtig machen damit sie wieder genutzt werden kann. Es gab schon viele Anfragen von Bürgern diesbezüglich. Durch die Schaffung der Möglichkeiten der Nutzung der Bahn kann auch das Dorfleben wieder aktiver gestaltet werden.
Gerade in der noch andauernden schwierigen Zeit mit Corona und den damit einhergehenden Maßnahmen, möchten wir den Bürgern von bergen wieder eine Stätte schaffen, wo man sich draußen (natürlich mit Abstand) treffen kann und sich gleichzeitig sportlich betätigen kann.
Förderung eines Vorhabens nach der Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Regionalentwicklung zur Umsetzung von LEADER-Entwicklungsstrategien (Förderrichtlinie LEADER – RL LEADER/2014) vom 15.12.2014.
Projektumfang
Bestandteile des Vorhabens sind:
- Sanierung der Rückwand (neue Rückwand aus Klinker in Anlehnung an das benachbarte Mauerwerk des Kriegsdenkmals)
- Sanierung der Asphaltkegelbahn






Dach- und Fassadensanierung – Bürgerhaus „Alte Schule“ Geierswalde ▼
Zeitraum September 2022 – Juli 2023
Ausgangssituation





Das 1863 errichtete ehemalige Dorfschulgebäude wird heute als Ortsteilverwaltung der Gemeinde Elsterheide im OT Geierswalde und als Bürgertreff genutzt. Im Laufe der Zeit erfolgten mehrere Umbauten sowie ein Anbau. Im Erdgeschoss befinden sich Gemeinschafts-, Büro- und Sanitärräume; eine Rampe und ein barrierefreies WC sind bereits vorhanden.
Die geplante Sanierung umfasst den Rückbau des Dachaufbaus bis zum Dachstuhl sowie die Neueindeckung des Hauptdachs mit Biberschwanzziegeln und energetischer Dämmung nach GEG, wobei die Ziergiebel erhalten bleiben. Zudem werden Klinkerfassaden und Feldsteinsockel instandgesetzt und Risse saniert. Auf ein Wärmedämm-Verbundsystem wird verzichtet, um den ursprünglichen Charakter des Gebäudes zu bewahren.
Begründung der Notwendigkeit
Die Dachlattung und die Eindeckung (Lattung biegt sich) sind in einem sehr schlechten Zustand und in die Jahre gekommen. Wenn das Dach nicht in Kürze saniert wird, wird das Regenwasser durch das Dach in den Dachböden eindringen und den Holzboden der Zwischendecke feucht werden lassen. Das Wasser kann dann schnell in der unteren Etage großen Schaden anrichten und die neu hergestellten Sanitärräume zerstören.
Projektumfang
Die Sanierung des Daches und der Fassade am Bürgerhaus „Alte Schule“ in 02979 Elsterheide, OT Geierswalde, Landstraße 33 auf dem Flurstück 97/4 der Gemarkung Geierswalde Flur 1 beinhaltet insbesondere folgende Vorhabenbestandteile: Abbrucharbeiten, Fassadensanierung inkl. Anstrich, Dachdecker- und Klempner-Arbeiten, Außenanlagen sowie Baunebenkosten.
Projektumsetzung
Mit der Planung und Überwachung der Sanierungsarbeiten wurde die Planungsgruppe Professor Sommer Architekt & Co. GmbH aus Cottbus beauftragt. Den Sanierungsarbeiten wurde ein öffentliches Vergabeverfahren vorgeschaltet, wobei die notwendigen Arbeiten in die vier nachfolgend benannten Lose aufgeteilt wurden:
Los 01 – Zimmerer- Dachabdichtungs- und Klempnerarbeiten
Los 02 – Gerüstarbeiten
Los 03 – Fassadensanierung
Los 04- Trockenbauarbeiten- Zwischensparrendämmung, Dampfsperre
Sämtliche ausgeführte Arbeiten wurden mit dem objektverantwortlichen Architekten, Hr. Ronny Brantzko von der Planungsgruppe Professor Sommer Architekt Co. GmbH abgestimmt und in Planungs- und Bauberatungen zwischen Hr. Müller/ Gemeinde Elsterheide, Hr. Ranft/ Gemeinde Elsterheide, dem Architekten und dem Auftragnehmer besprochen. Zusätzlich wurde der Projektstand in ausgewählten Gemeinderatssitzungen mit den Vertretern der Gemeinde Elsterheide vorgestellt und besprochen.
Die ausgeführten Arbeiten wurden gemäß den Bestimmungen, entsprechend den Planungs-/ und Ausschreibungsunterlagen durch den Planer sach- und fachgerecht ausgeführt, wobei sämtliche Ziele der geplanten Fördermaßnahme erreicht wurden.
Die vorhandenen Fenster im Dachgeschoss wurden im Zuge der Sanierungsmaßnahme ausgetauscht. Die durchgeführten Arbeiten sind nicht Bestandteil der Fördermaßnahme und wurden vollständig durch die Gemeinde Elsterheide finanziert.
Zuständig für die Durchführung der ELER-Förderung im Freistaat Sachsen ist das Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft, Referat Förderstrategie, ELER-Verwaltungsbehörde.
Förderung eines Vorhabens nach der Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Regionalentwicklung zur Umsetzung von LEADER-Entwicklungsstrategien (Förderrichtlinie LEADER – RL LEADER/2014) vom 15.12.2014.







Errichtung von zwei Fahrgastunterständen am Tourismuszentrum „Südböschung“ ▼
Zeitraum März 2023 – November 2023
Ausgangssituation
Der Landkreis Bautzen beabsichtigt die Kreisstraße K 9211 zwischen den Ortsteilen Tätzschwitz und Geierswalde (beide Gemeinde Elsterheide) grundhaft auszubauen. Die geplante Baumaßnahme umfasst den Ausbau im Netzknotenabschnitt 4550109B von Station 1+987 bis 2+920.
Die Trasse der neuen Fahrbahn wird im Bereich der Zufahrt zum Naherholungsgebiet Geierswalder See aus fahrgeometrischen Gesichtspunkten verschwenkt. Die Zufahrt zum touristischen Zentrum an der „Südböschung“ des Geierswalder Sees wird grundlegend umgestaltet und ausgebaut.
Im Bereich der Zufahrt zum Tourismuszentrum „Südböschung“ wird in beiden Fahrtrichtungen je eine Bushaltestelle in Form einer Busbucht neu hergestellt.
Die Bushaltestellen sollen jeweils mit einem Fahrgastunterstand mit einer entsprechenden Ausstattung (Sitzmöglichkeiten, Abfallbehälter, Entwässerung, Beleuchtung, Beschilderung) ausgerüstet werden.
Begründung der Notwendigkeit
Die Genehmigungsplanung des Straßenbauvorhabens, einschließlich der geplanten Bushaltestellen ist abgeschlossen. Für den Straßenbau wurden bereits Anträge auf Bereitstellung von Fördermitteln gestellt. Das Straßenbauvorhaben befindet sich im Stadium der Ausführungsplanung.
Die Notwendigkeit des Straßenausbaus und die Schaffung von zwei Bushaltestellen wurde bereits im Genehmigungsverfahren des Straßenbaus hinreichend begründet.
Da diese Vorhabensbeschreibung lediglich der Anschaffung und Errichtung der Fahrgastunterstände der neuen Haltestellen dienst, erfolgt an dieser Stelle nur eine Kurzbegründung.
Der Geierswalder See ist einer von 20 künstlichen Seen und zählt zur Bergbaufolgelandschaft Lausitzer Seenland. Das Seenland gewinnt als Urlaubs- und Ausflugsregion immer mehr an Bedeutung. Der Landesentwicklungsplan des Freistaates Sachsen sieht vor, die Entwicklung des Gebietes nachhaltig auf eine touristische Nutzung auszurichten. Wichtiger Bestandteil dieses Vorhabens ist die Schaffung der entsprechenden Infrastruktur, hier insbesondere die Verknüpfung des Radverkehrs mit dem ÖPNV.
Am Standort der beiden neuen Haltestellen plant die Gemeinde Elsterheide am Südufer des Geierswalder Sees die weitere touristische Erschließung des Areals.
das Gebiet um das Hotel Leuchtturm und das Wassersportzentrum ist bereits jetzt als touristischer „Hotspot“ des Seenlandes zu betrachten.
Die unmittelbare Erreichbarkeit mit dem ÖPNV ist derzeit nur bedingt gegeben. Die nächstliegenden Haltestellen befinden sich in den Ortslagen Geierswalde bzw. Tätzschwitz. Mit dem Bau der behindertengerecht ausgebauten Haltestellen wird ein wichtiger Beitrag zur Erschließung des touristischen Schwerpunktes geleistet. In der Region ist ein stetiges Anwachsen des touristischen Radverkehrs zu verzeichnen. Der vom Freistaat Sachsen propagierten und geförderten Verknüpfung von Radverkehr und ÖPNV wird mit dem beschriebenen Bauvorhaben, insbesondere durch die Schaffung einer neuen Radverkehrsverbindung und der beiden geplanten Haltestellen besonders Rechnung getragen.
Zur Schaffung komfortabler Haltestellen ist natürlich die Ausstattung mit entsprechenden Fahrgastunterständen erforderlich.
Ziele des Projektes
Ziel des Projektes ist es, die Erreichbarkeit des touristischen Zentrums „Südböschung“ am Geierswalder See nachhaltig zu verbessern und den öffentlichen Personennahverkehr in diesem Bereich zu stärken. Durch die Errichtung von zwei modernen und barrierefreien Fahrgastunterständen an neu geschaffenen Bushaltestellen in beiden Fahrtrichtungen sollen komfortable und wettergeschützte Wartebedingungen für Fahrgäste geschaffen werden. Gleichzeitig dient das Vorhaben der Erhöhung der Aufenthaltsqualität sowie der Attraktivität des Standortes für Einheimische und Touristen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Förderung einer nachhaltigen Mobilität durch die gezielte Verknüpfung von Radverkehr und ÖPNV. Insgesamt unterstützt das Projekt die touristische Entwicklung des Lausitzer Seenlandes, trägt zur Verbesserung der Verkehrssicherheit bei und ergänzt den Ausbau der Kreisstraße K 9211 um eine leistungsfähige und zukunftsorientierte Verkehrsinfrastruktur.
Projektumsetzung
Der Landkreis Bautzen hat die grundhafte Ausbaumaßnahme der Kreisstraße K 9211 zwischen den Ortsteilen Tätzschwitz und Geierswalde in der Gemeinde Elsterheide erfolgreich umgesetzt. Die Baumaßnahme umfasste den Netzknotenabschnitt 4550109B im Streckenbereich von Station 1+987 bis Station 2+920.
Im Zuge der Maßnahme wurde die Trasse der Fahrbahn im Bereich der Zufahrt zum Naherholungsgebiet Geierswalder See aus fahrgeometrischen Gründen neu ausgerichtet. Ziel war eine verbesserte Verkehrsführung und erhöhte Verkehrssicherheit. Die Zufahrt zum touristischen Zentrum an der sogenannten „Südböschung“ des Geierswalder Sees wurde grundlegend umgestaltet und leistungsfähig ausgebaut, um den Anforderungen des steigenden Verkehrsaufkommens gerecht zu werden.
Ein wesentlicher Bestandteil des Projektes war die Herstellung von jeweils einer Bushaltestelle je Fahrtrichtung im Bereich der Zufahrt zum Tourismuszentrum „Südböschung“. Die Haltestellen wurden als Busbuchten ausgeführt und entsprechend den aktuellen Standards ausgestattet. Dazu zählen Fahrgastunterstände mit Sitzgelegenheiten, Abfallbehälter, eine ordnungsgemäße Entwässerung, Beleuchtung sowie die erforderliche Beschilderung. Die Straßenbaumaßnahme wurde planmäßig im Jahr 2022 realisiert. Mit Abschluss der Bauarbeiten konnte die Verkehrsinfrastruktur in diesem Bereich nachhaltig verbessert werden. Insbesondere die Erreichbarkeit des touristischen Zentrums sowie die Bedingungen für den öffentlichen Personennahverkehr wurden deutlich optimiert. Das Projekt leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit, zur touristischen Entwicklung der Region und zur Steigerung der Aufenthaltsqualität am Geierswalder See.
Gewährung einer Zuwendung für Investitionen im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) im Nahverkehrsraum Oberelbe; für das Vorhaben Errichtung zweier Bushaltplätze im Zuge Ausbau K9211 zwischen Tätzschwitz und Geierswalde – Haltestelle Tourismuszentrum
Gewährung einer Zuwendung aus Mitteln des Freistaates Sachsen zur Verbesserung der Bedingungen im schienen- und straßengebundenen öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) im Freistaat Sachsen.
Diese Baumaßnahme wurde mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
Bürgerhaus Seidewinkel Errichtung barrierefreie Zuwegung ▼
Zeitraum März 2023 – Dezember 2023
Ausgangssituation

Der Zugang zum Bürgerhaus/ zur OT-Verwaltung Seidewinkel ist derzeit nicht barrierefrei gestaltet und stellt insbesondere für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen eine Hürde dar. Personen, die auf einen Rollstuhl, einen Rollator oder andere Gehhilfen angewiesen sind, können das Gebäude nur eingeschränkt oder mit fremder Hilfe erreichen. Auch Eltern mit Kinderwagen sind von den bestehenden Zugangsverhältnissen betroffen.
Begründung der Notwendigkeit
Um allen Bürgern eine gleichberechtigte Teilnahme an den vielfältigen Veranstaltungen im Bürgerhaus/ der OT-Verwaltung Seidewinkel zu ermöglichen, ist die Herstellung eines barrierefreien Zugangs zwingend erforderlich. Insbesondere Menschen mit Behinderungen sowie ältere Personen sind derzeit durch bauliche Gegebenheiten in ihrer Mobilität eingeschränkt und können das Gebäude nur unter erschwerten Bedingungen oder gar nicht nutzen.
Die Installation einer Rampe gewährleistet einen sicheren und selbstständigen Zugang für diesen Personenkreis. Darüber hinaus profitieren auch weitere Nutzergruppen, wie Eltern mit Kinderwagen oder Personen mit temporären Bewegungseinschränkungen, von einer barrierefreien Erschließung des Gebäudes.
Durch die Schaffung eines barrierefreien Zugangs wird die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben gefördert und die Pflege sozialer Kontakte erleichtert. Damit leistet die Maßnahme einen wichtigen Beitrag zur Inklusion, Chancengleichheit und zur Attraktivität des Bürgerhauses als zentralem Treffpunkt für alle Generationen.
Ziele des Projektes
Um den Besuchern mit Handicap bzw. Älteren die Möglichkeit zu geben an den zahlreichen Veranstaltungen im Bürgerhaus/ OT-Verwaltung Seidewinkel ohne Schwierigkeiten teilzunehmen, sollte der Zugang zum Gebäude mit einer Rampe (barrierefrei) ausgestattet werden. Dies erleichtert dem o.g. Personenkreis aber auch Personen mit z.B. Kinderwagen, die Teilnahme und somit die Möglichkeit der Pflege von sozialen Kontakten.
Projektumfang
Die Zuwegung zum Bürgerhaus/ OT-Verwaltung Seidewinkel soll über eine Rampe (barrierefrei) ermöglicht werden. Dies erleichtert Personen, welche auf den Rollstuhl oder den Rollator o.ä. angewiesen sind, den Zugang. Aber auch Personen mit Kleinwagen könnten davon profitieren.
Projektumsetzung
Nach Erhalt der Bewilligung forderten wir von den vorab bereits angefragten Firmen ein aktualisiertes Angebot ab. Nach Sichtung der eingegangenen Angebote wurde das günstigste Angebot (Kasper & Schlechtriem GmbH & Co.KG) am 15. Juni 2023 beauftragt. Die Bauleistungen umfassten das komplette Errichten einer Rampe.
Die geplante Einzelmaßnahme „Errichtung einer barrierefreien Zuwegung (Rampe) zum Bürgerhaus im OT Seidewinkel“ wurde gefördert gemäß der Förderrichtlinie „Barrierefrei Bauen – Lieblingsplätze für alle“ im Jahr 2023.


Förderung aus dem Investitionsprogramm „Barrierefrei Bauen – Lieblingsplätze für alle“ im Jahre 2023.

Diese Baumaßnahme wurde mitfinanziert mit Steuermitteln auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
Erneuerung und Erweiterung der Straßenbeleuchtung in Bergen ▼
Zeitraum Juni 2023 – August 2023
Ausgangssituation







Begründung der Notwendigkeit
Zum einen ist die Notwendigkeit dieser Baumaßnahme dem maroden Istzustand geschuldet. Des Weiteren ist der „Alte Kirchweg“ die Zuwegung für z.B. die Bergener Landwirtschafts GmbH, den Sportverein LSV Bergen e.V. und das Wohngebiet „Alte Berliner Straße“. Letzteres soll durch einen in Planung befindlichen B-Plan erweitert werden und so auch junge Familien anziehen.
Zwei weitere B-Pläne, welche die touristischen Belange beinhalten, sind ebenfalls betroffen. Es geht zum einen um den B-Plan „Erlebnishof Bergen“ (Satzung) und den B-Plan „Land-Idyll Kirchberg“ (Entwurf).
Ziele des Projektes
Es ist eine Erneuerung und Erweiterung der Straßenbeleuchtung mit energieeffizienten Leuchtmitteln geplant.
Projektumfang
Bestandteile des Vorhabens sind die Demontage und Entsorgung der alten Leuchtstellen und die Errichtung neuer/ weiterer Lichtmasten mit energieeffizienten LED-Leuchtmitteln.
Projektumsetzung
Auftragserteilung am: 28. Juni 2023 – Fa. Nowack
Umsetzung der Maßnahme in der 27. KW begonnen und es wurden:
– 9 Stück alte Lichtpunkte (Mast + Leuchte) demontiert und entsorgt
– 10 Stück neue Lichtpunkte (Fundament, Mast+Leuchte) geliefert, montiert und angeschlossen
Die Maßnahme wurde am 2. August 2023 fertiggestellt.
Es ist mit einer Einsparung der Stromkosten von ca. 50 % zu rechnen.
Förderung eines Vorhabens nach der Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Regionalentwicklung zur Umsetzung von LEADER-Entwicklungsstrategien (Förderrichtlinie – RL/2014) vom 15.1.2014.




Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses zum Begegnungszentrum Klein Partwitz ▼
Zeitraum Oktober 2023 – April 2025
Ausgangssituation
Die Gemeinde Elsterheide plante die Errichtung eines Begegnungszentrums im Ortsteil Klein Partwitz am bestehenden Feuerwehrgerätehaus.
Begründung der Notwendigkeit
Das Begegnungszentrum stärkt das soziokulturelle Miteinander von Jung und Alt und erhöht zugleich die Attraktivität des Ortes für Besucher des Lausitzer Seenlandes. Es schafft gemeinschaftliche Angebote für Familien, Senioren, Jugendliche und Menschen mit Handicap und trägt damit zur Steigerung der Lebensqualität sowie zur Sicherung von Zuzug und Bleibebereitschaft bei.
Ziele des Projektes
Im Anbau entstehen ein Ortsvorsteherbüro (als zentrale Anlaufstelle), ein rollstuhlgerechtes WC sowie funktional bemessene Lager- und Abstellräume. Die Anbauten werden über einen nördlich angeordneten Flur verbunden, der zugleich die bestehenden WC-Räume der Feuerwehr erschließt, welche saniert und an den Nutzerbedarf angepasst werden.
Durch die gemeinsame Nutzung von Gemeinschafts- und Sanitärräumen wird ein kosteneffizienter, barrierefreier Betrieb ermöglicht. Das Begegnungszentrum schafft Raum für Veranstaltungen und gemeinschaftliche Aktivitäten und dient künftig als zentraler Treffpunkt, wodurch die Lebensqualität und Daseinsvorsorge in Klein Partwitz nachhaltig gestärkt werden.
Projektumfang
Im Zuge der Planung wurde eine zusätzliche, gepflasterte Zufahrt notwendig, da sich die Feuerwehrzufahrt gemäß Wunsch der Ortswehr Klein Partwitz nicht mit der Zufahrt des Parkplatzes überschneiden soll.
Die Heizungsanlage im Feuerwehr-Bestandsgebäude wurde im Zuge der Ausführungsplanung geändert/ angepasst. Hierbei wurde die ursprünglich geplante Geothermie-Wärmepumpe mit Tiefenbohrungen aus Kostengründen verworfen und eine Luft-Wasser-Wärmepumpe eingeplant. Die im Bestand vorhandene Ölheizung wurde gegen eine wesentlich kleinere Anlage getauscht, so dass die Grundlast der Wärmeerzeugung über die Wärmepumpe – und die Spitzenlast über die Ölheizung sichergestellt wird.
Eigenleistungen
Seitens der Gemeinde Elsterheide wurden folgende Eigenleistungen geplant:
- Beräumung des Mobiliars vor Beginn der Maßnahme
- Zwischen- und Endreinigung der Baustelle
- Einbau einer Kleinküche
Fremdleistungen
Mit der Planung und Überwachung der Sanierungsarbeiten wurde die Planungsgruppe Professor Sommer Architekt & Co. GmbH aus Cottbus beauftragt.
Den Sanierungsarbeiten wurde ein öffentliches Vergabeverfahren vorgeschaltet, wobei die notwendigen Arbeiten in die nachfolgend benannten Lose aufgeteilt wurden:
LOS 01 Erd- und Rohbauarbeiten
LOS 02 Dachabdichtungsarbeiten
LOS 03 Kunststoff- und Aluminium-Bauelemente
LOS 04 Innenputzarbeiten
LOS 05 WDVS-Fassadenarbeiten
LOS 06 Trockenbauarbeiten
LOS 07 Estricharbeiten
LOS 08 Tischlerarbeiten-Innentüren
LOS 09 Maler- und Bodenbelagsarbeiten
LOS 10 Fliesenlegearbeiten
LOS TO1 Heizungs-Lüftungs-Sanitärinstallation
LOS TO2 Elektroinstallationsarbeiten
Das Begegnungszentrum ist vollständig barrierefrei zugänglich und nutzbar.
Projektumsetzung
Die Um- und Neubauarbeiten am Begegnungszentrum Klein Partwitz wurden vom Oktober 2023 bis April 2025 durchgeführt. Aufgrund von Verzögerungen musste der geplante Fertigstellungstermin auf Ende November 2024 verschoben/ verlängert werden. Die Bauarbeiten wurden bis Ende November 2024 weitestgehend fertig gestellt. Restarbeiten im Feuerwehrgebäude wurden bis Mitte Februar 2025 erbracht.
Durch die Errichtung des Begegnungszentrums unter Berücksichtigung einer barrierefreien Nutzung entstand im Dorfzentrum wieder ein zentraler Anlaufpunkt und eine Begegnungsstätte für die Dorfbewohner und dem Tourismus im Lausitzer Seenland.









Diese Investition wird im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe“ Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK)“ durch die Bundesrepublik Deutschland und den Freistaat Sachsen finanziell unterstützt.


Schaffung eines Musikzimmers und Modernisierung des Versammlungsraumes in der Ortsteilverwaltung Geierswalde ▼
Zeitraum August 2024 – Dezember 2024
Ausgangssituation


Das Bürgerhaus „Alte Schule“ in Geierswalde wurde im Jahre 1863 als Dorfschulgebäude mit Nebengelass errichtet und wird derzeit als Ortsteilverwaltung und Bürgertreffpunkt vielfältig genutzt. Das Gebäude an sich wurde seit der Errichtung mehrfach geringfügig umgebaut und durch einen Anbau erweitert. Dringende Sanierungsarbeiten an Dach und Fassade wurden im Zuge eines Leaderprojektes in den Jahren 2021-2024 umgesetzt. Die Innenräume befinden sich jedoch noch in einem unsanierten Zustand.
Begründung der Notwendigkeit
Derzeit teilt sich die Ortsvorsteherin ihr Büro mit den Musikkapellen des Ortes und hat somit kaum Platz für ihre Tätigkeiten. Die für die Ortschronik benötigten Materialen und Karten lagern ebenfalls beengt in diesem Büro. Die Schaffung eines Musikzimmers mit entsprechender Dämmung und Abstellmöglichkeit für Instrumente und Noten ist daher notwendig. Auch der Versammlungsraum ist ein wichtiger Anlaufpunkt für die rege Vereinsarbeit. Er ist stark sanierungsbedürftig.
Ziele des Projektes
In Geierswalde besteht ein lebendiges Vereins- und Dorfleben mit zahlreichen kulturellen und traditionellen Veranstaltungen, deren zentraler Treffpunkt das Bürgerhaus ist. Dort nutzen unter anderem der Kultur- und Sportverein, Dorf- und Faschingsclub, Musikgruppen, Kinder- und Seniorenangebote sowie weitere Vereine regelmäßig die Räumlichkeiten. Im Bürgerhaus finden Versammlungen, Vereinsabende, Kinder- und Kulturveranstaltungen, Musikproben sowie Bibliotheksnutzung statt; zudem ist dort das Büro des Ortsvorstehers untergebracht. Auch die Arbeit an der Ortschronik erfordert geeignete Räume. Der aktuelle Zustand und die vorhandenen Raumkapazitäten reichen dafür nicht mehr aus, sodass eine Modernisierung des Versammlungsraumes und die Einrichtung eines Musikzimmers notwendig ist.
Projektumfang
Die Errichtung und Modernisierung wird für beide Räume folgende Arbeiten umfassen: Schallschutz an den Wänden, Trockenbau, Malerarbeiten, Fußbodenaufbau, Beleuchtung, Elektroheizkörper zur Beheizung des Musikzimmers.
Projektumsetzung
In der Ortschaft Geierswalde besteht ein reges Vereins- und Dorfleben, das sich in zahlreichen kulturellen und gemeinschaftlichen Aktivitäten widerspiegelt. Das Bürgerhaus dient dabei als zentraler Treffpunkt für Vereine und Gruppen wie den Kultur- und Sportverein Geierswalde e.V., den Dorfclub, Musikgruppen, den Senioren- und Faschingsclub sowie weitere Initiativen. In den Räumlichkeiten finden regelmäßig Versammlungen, Vereinsabende, Musikproben, Kinder- und Kinoveranstaltungen statt. Zudem sind dort die Bibliothek, das Büro des Ortsvorstehers sowie Arbeits- und Lagermöglichkeiten für die Erstellung der Ortschronik untergebracht.
Aufgrund des baulichen Zustands und der begrenzten Nutzbarkeit der vorhandenen Räume war eine bedarfsgerechte Nutzung nicht mehr vollständig möglich. Daher wurde die Modernisierung des Versammlungsraumes sowie die Errichtung eines separaten Musikzimmers umgesetzt.
Die Maßnahmen umfassten Trockenbau- und Malerarbeiten, den Fußbodenaufbau sowie die Erneuerung der Beleuchtung in beiden Räumen. Alle vorgesehenen Modernisierungen wurden vollständig realisiert. Die geplante Beschaffung eines Elektroheizkörpers ist nicht Bestandteil der Umsetzung und soll über eine separate Spende oder Förderung erfolgen.
Der Projektvorschlag der Gemeinde Elsterheide „Schaffung eines Musikzimmers und Modernisierung des Versammlungsraumes in der OTV Geierswalde“ wurde im Rahmen der LEADER-Förderrichtlinie „Regionalbudget 2024“ gefördert.
Förderung eines Vorhabens nach der Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Regionalentwicklung zur Umsetzung von LEADER-Entwicklungsstrategien (Förderrichtlinie – RL/2014) vom 15.1.2014.


Neubau Buswartehäuschen in Bergen ▼
Zeitraum April 2024 – Juni 2025Zeitraum April 2024 – Juni 2025

Ausgangssituation
An den beidseitigen Haltestellen Bergen-Gemeindeverwaltung befinden sich keine Unterstände für die Wartenden. Dies betrifft hauptsächlich die Schüler des Ortes aber auch ältere Bürger.
Begründung der Notwendigkeit
Bei Wind und Wetter stehen hauptsächlich die Schulkinder in Bergen an den sich gegenüberliegenden Bushaltestellen Bergen-Gemeindeverwaltung. Die Kinder sind Regen, Wind und Schnee schutzlos ausgesetzt. Das kann gerade im Herbst und Winter ziemlich ungemütlich werden und ärgert auch die älteren Einwohner der Gemeinde, die auf den Bus angewiesen sind. Da Schüler in beide Richtungen unterwegs sind (Grundschüler nach Laubusch, weiterführende Schulen nach Hoyerswerda) wären 2 Wartehäuschen nötig. Aus Kostengründen haben wir uns für das Wartehäuschen, an welchem die Grundschüler früh auf den Bus zur Grundschule warten würden, entschieden.
Ziele des Projektes
Mit dem Bau dieses Wartehäuschens soll ein Unterstand für die wartenden Fahrgäste, welches vor Regen, Schnee, Sturm und Hagel, aber auch vor zu hoher Sonneneinstrahlung schützen soll, geschaffen werden. Die geplante Fachwerkbauweise würde sich ideal in das bestehende Ortsbild einfügen. Ein weiteres Buswartehäuschen in Bergen ist bereits in diesem Stil erbaut. Ebenso ist beim Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkrieges auf dem Anger der Sockel der Einfassung ebenfalls geklinkert.
Die Eltern der schulpflichtigen Kinder sind meist berufstätig und auf den Bustransfer ihrer Kinder zur Schule in die Nachbarstadt angewiesen. Die Bushaltestellen sollen insbesondere für die Kinder aber auch die älteren Einwohner sicherer gemacht werden. Aus diesem Grund ist die Notwendigkeit gegeben, ein Wartehäuschen wie oben beschrieben zu errichten und damit den nötigen Wetterschutz zu gewährleisten.
Projektumfang
Das Projekt umfasst die Fundamentherstellung mit Klinker, den Neubau des Buswartehäuschens in Fachwerkbauweise (Ständerwerk), das Pflastern der Flächen mit neuen Betonpflastersteinen incl. der Stellfläche für den Fahrradständer, das Eindecken des Fachwerkes mit Dachziegeln sowie die Begrünung mit Rasensaat der angrenzenden Flächen.
Projektumsetzung
Am 06.11.2023 reichten wir unseren Projektvorschlag zum 1. Projektaufruf LEADER Lausitzer Seenland ein. Nach einer positiv beschiedenen Auswahlentscheidung des Entscheidungsgremiums der Lokalen Aktionsgruppe im Dezember 2023 stellten wir den Antrag zur Förderung beim LRA Bautzen am 12.03.2024 und erhielten den Förderbescheid am 16.10.2024. Die entsprechenden Bauarbeiten begannen im April 2024 und endeten im Juni 2025.
Entstanden ist ein schmuckes Buswartehäuschen mit geklinkertem Sockel in Fachbauwerkweise auf einer gepflasterten Fläche, welches nun ausreichenden Schutz bietet.











Erneuerung der Straßenbeleuchtung durch LED-Leuchten im
OT Sabrodt in der Spreetaler Straße ▼
Zeitraum August 2024 – März 2025
Ausgangssituation
Die Straßenbeleuchtung in der Spreetaler Straße im Ortsteil Sabrodt entsprach vor Beginn des Projektes nicht mehr den heutigen technischen, energetischen und wirtschaftlichen Anforderungen. Die vorhandenen Leuchten waren veraltet, wiesen einen hohen Energieverbrauch auf und verursachten steigende Betriebs- und Wartungskosten. Zudem entsprach die Lichtqualität nicht mehr den aktuellen Standards hinsichtlich Verkehrssicherheit und Umweltverträglichkeit. Vor dem Hintergrund steigender Energiekosten sowie der Notwendigkeit zur Reduzierung von CO₂-Emissionen bestand ein dringender Handlungsbedarf zur Modernisierung der bestehenden Beleuchtungsanlage.
Begründung der Notwendigkeit
Die Erneuerung der Straßenbeleuchtung in der Spreetaler Straße im Ortsteil Sabrodt ist aus technischer, wirtschaftlicher sowie ökologischer Sicht zwingend erforderlich. Die bestehende Beleuchtungsanlage war veraltet und entsprach weder den aktuellen Anforderungen an eine energieeffiziente Infrastruktur noch den heutigen Standards der Verkehrssicherheit. Der hohe Stromverbrauch der alten Leuchten führte zu dauerhaft steigenden Betriebs- und Unterhaltungskosten und belastete den kommunalen Haushalt zunehmend.
Darüber hinaus war die Lichtqualität der vorhandenen Beleuchtung unzureichend. Eine gleichmäßige und bedarfsgerechte Ausleuchtung des Straßenraumes konnte nicht mehr gewährleistet werden, was insbesondere in den Abend- und Nachtstunden zu Einschränkungen der Verkehrssicherheit für Fußgänger, Radfahrer und Kraftfahrzeuge führte. Auch Aspekte der Umweltverträglichkeit, wie unnötige Lichtemissionen und eine geringe Energieeffizienz, wurden durch die Bestandsanlage nicht ausreichend berücksichtigt.
Vor dem Hintergrund steigender Energiekosten, der kommunalen Verpflichtung zur Reduzierung von CO₂-Emissionen sowie der Umsetzung klimapolitischer Zielstellungen ist die Modernisierung der Straßenbeleuchtung unumgänglich. Die Umrüstung auf moderne LED-Technik stellt eine nachhaltige und zukunftsfähige Lösung dar, um den Energieverbrauch deutlich zu senken, Wartungsaufwendungen zu reduzieren und gleichzeitig die Sicherheit sowie die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum zu verbessern. Die Maßnahme leistet somit einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der kommunalen Infrastruktur und unterstützt die langfristigen energie- und klimapolitischen Ziele der Gemeinde.
Ziele des Projektes
Um die Auswirkungen des Klimawandels zu reduzieren, haben wir uns entschlossen die Erneuerung der Straßenbeleuchtung auf LED-Leuchten umzusetzen. Dies hat nicht nur eine positive Wirkung für das Klima sondern auch finanziell wird es erhebliche Einsparungen geben.
Projektumsetzung
Am 5. August 2024 erteilten wir der Fa. Nowack den Auftrag zur Installation von 13 neuen Lichtmasten und der Ausstattung mit LED. Nach Ausführung der Arbeiten im März 2025 erfolgte die Rechnungslegung am 26. März 2025 und Begleichung der RE.
Die angestrebte Erneuerung ist somit umgesetzt.
Sanierung der Trauerhalle auf dem Friedhof Nardt ▼
Zeitraum Juli 2025 – November 2025
Ausgangssituation
Die Trauerhalle auf dem Friedhof in Nardt ist in einem stark sanierungsbedürftigen Zustand. Seit ihrer Errichtung ist an dem Bautenstand keine maßgebliche Instandhaltung erfolgt, lediglich kleinere Reparaturen an Dach und Fassade in den letzten Jahrzehnten. Der Boden ist uneben, es besteht Verletzungsgefahr, die Fenster sind alte einfach verglaste Holzfenster, die Fassade zeigt Feuchtigkeitsschäden und blättert stellenweise ab, die Innenwände zeigen ebenfalls Feuchtigkeitsschäden, die Bestuhlung ist veraltet und unzweckmäßig, der Aufbahrungsraum (Wand und Holzverglasung) benötigt einen neuen Anstrich, Vorhänge und Gardinen müssen erneuert werden.
Begründung der Notwendigkeit
Die Trauerhalle befindet sich in einem stark sanierungsbedürftigen Zustand (Unebenheiten im Boden, Feuchtigkeitsschäden an der Fassade und an Innenwänden, veraltete Bestuhlung).
Ziele des Projektes
Ziel ist es, das Gebäude so zu sanieren, dass die Trauernden in einem pietätvollen Raum Abschied nehmen können. Mit der Erneuerung der alten Türen und Fenster wird das Raumklima entschieden verbessert. Durch Malerarbeiten im Innenbereich sowie an der Fassade werden Feuchtigkeitsschäden entfernt, isoliert und der Anstrich erneuert. Der Dachüberstand wird geschliffen und gestrichen. Der alte Bodenbelag soll entfernt werden, Unebenheiten ausgebessert und geschliffen werden, neuer PVC-Verlag verlegt werden. Die holzeingefasste Verglasung zum Aufbahrungsraum wird geschliffen und neu gestrichen. Der blickdichte Vorhang wird erneuert, ebenso die Gardinen an den Fenstern. Die gesamten derzeitigen Sitzmöbel, bestehend aus teilweisen sehr alten Stühlen und harten Holzbänken werden ersetzt durch neue feuerfeste einheitliche Stühle. Das Vorhaben trägt zur generationengerechten Gestaltung der Gemeinde bei. Der Erhalt der Trauerhalle ist ein wichtiger Aspekt zur Verbesserung der Daseinsvorsorge im Ort.
Projektumsetzung
Die Trauerhalle befand sich in einem stark sanierungsbedürftigen Zustand. Inhalt des Projektes war die Sanierung der Trauerhalle mit der Erneuerung der alten Türen und Fenster, Malerarbeiten im Innenbereich und an der Fassade, die Erneuerung des Bodenbelages, der Gardinen und Stühle.
Die Sanierung der Trauerhalle hat folgende Arbeiten umfasst: Maler- und Bodenbelagsarbeiten, Fenster- und Türenerneuerung, Bestuhlung
Umgesetzt wurden davon alle notwendigen Sanierungsarbeiten.
Förderung eines Vorhabens nach der Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Regionalentwicklung zur Umsetzung von LEADER-Entwicklungsstrategien (Förderrichtlinie – RL/2014) vom 15.1.2014.





Erneuerung Kriegsdenkmal Seidewinkel ▼
Zeitraum März 2025 – Dezember 2025
Ausgangssituation

Es geht um die Sanierung des Kriegsgräberdenkmals für die Gefallenen des 1. und 2. Weltkrieges im Ortsteil Seidewinkel der Gemeinde Elsterheide. Die Gefallenen waren Bürger von Seidewinkel.
Begründung der Notwendigkeit
Das Denkmal befindet sich direkt auf dem Dorfanger an der Straße „Zur Friedenseiche“. Es ist stark verwittert, verwachsen, standunsicher und die Zuwegung ist uneben. Der Sockel auf dem der Grabstein steht, ist sehr instabil, so dass die Standsicherheit durch die Errichtung eines neuen Sockels wiederhergestellt werden muss. Der Gedenkstein selbst hat diverse Risse und Verwitterungen, die saniert und durch Sandstrahlen behoben werden müssen.
Ziele des Projektes
Ziel des Projektes ist die fachgerechte Sanierung und dauerhafte Sicherung des Kriegsgräberdenkmals für die Gefallenen des 1. und 2. Weltkrieges im Ortsteil Seidewinkel. Durch die Maßnahmen soll die Standsicherheit des Denkmals wiederhergestellt und der weitere Verfall aufgehalten werden. Der Gedenkstein soll durch die Beseitigung von Rissen, Verwitterungsschäden und Bewuchs instandgesetzt und in seinem ursprünglichen Erscheinungsbild erhalten werden. Die Erneuerung des instabilen Sockels sowie die Verbesserung der Zuwegung dienen der sicheren Begehbarkeit und dem Schutz von Besuchern. Insgesamt soll das Denkmal als würdiger, sicherer und dauerhaft erhaltener Ort des Gedenkens für die gefallenen Bürger von Seidewinkel bewahrt und für kommende Generationen erhalten werden.
Projektumfang
Die gesamte Anlage erhält in diesem Zuge eine neue Zuwegung, da sich die alten Pflaster- und Randsteine gehoben haben. Ebenso wird die Bepflanzung erneuert und das Denkmal beleuchtet. Hierfür erfolgt ein Bodenabtrag, die Entfernung der alten Bepflanzung und Neuanlage der Pflanzflächen nebst neuer Bepflanzung. Die Restauration soll durch eine Fachfirma des Landschafts- und Gartenbaus erfolgen.
Projektumsetzung
Die Bewilligung der Zuwendung erfolgt auf der Grundlage der Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt zur Förderung des Gesellschaftlichen Zusammenhalts (FRL GeZus) vom 26. August 2021, veröffentlicht am 9. September 2021 im Sächsischen Amtsblatt Nr. 36/2021, Seite 1142 ff. und deren Änderung vom 26. Juli 2023, veröffentlicht am 10. August 2023 im Sächsischen Amtsblatt Nr. 32/2023, Seite 1136 ff.




