„Landschaftszeiten“ mit allen Sinnen erleben
Samstag, den 13. Juni, 20 Uhr
VOR DER LANDSCHAFT SUPPE ESSEN – Eine vorabendliche Zusammenkunft mit Gesang und Gesprächen
An der ehemaligen Grubenkante des Tagebau Spreetals erfahren Sie vom atemberaubenden Landschaftswandel dieser Region. In Gesprächen am Lagerfeuer mit Dr. Alexander Harter (Geschäftsführer Naturschutzgroßprojekt Lausitzer Seenland), weiteren Landschaftskennern und Künstlern des Neuen Großen Landschaftstheaters lernen sie bei einem Teller Suppe Projektbeteiligte kennen und gewinnen Einblicke in Recherchen und künstlerische Arbeitsweise. Dazu gibt es Livemusik der Musikerin Bernadette La Hengst.
Dauer: ca. 2 Stunden
Ort: Betriebshof der Lausitzer Seenland gGmbH, Sportplatzweg 3a, 02979 Elsterheide OT Klein Partwitz
Eintritt frei, um Reservierung wird gebeten unter: HIER!
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Sonntag, den 14. Juni, 13 bzw. 16 Uhr
LANDSCHAFTSZEITEN – Ein Sonntagsausflug/ Ritual-Parcours in vier Stationen
Erleben Sie auf einem Parcours mit dem Neuen Großen Landschaftstheater vier für die Oberlausitz typische Landschaftsformen – und zugleich vier für die Region prägende Zeiten. Reisen Sie von der sorbischen Landwirtschaft des 19. Jhd. über die Zukunftsversprechen des Kohlebergbaus der 1960er Jahre zu den Rekultivierungsplänen nach der Auskohlung des Tagebaus Spreetal. Landen Sie schließlich in der Gegenwart und Zukunft des Naturschutzgroßprojekts Lausitzer Seenland nach dem umfassenden Grundbruch am ehemaligen Tagebau Spreetal 2010.
In vier künstlerisch-theatral bespielten Stationen können Sie in den Landschaftswandel eintauchen. Dabei verbinden sich Gesang, recherchebasierte Texte, Reenactment, geführte Naturwahrnehmungs-Spaziergänge am Rand der Rutschungszone des ehemaligen Tagebaus.Erleben Sie die Gegend um Bergen in der Oberlausitz als Schnittstelle, um mit Vergangenheit und Zukunft, mit Menschen und Bäumen, Steinen und dem unscheinbaren Gipskraut in Kontakt zu kommen, das Kraftwerks-Asche in Leben verwandelt. Zu Fuß und mit dem Rad erkunden Sie mit uns sorbische Traditionen, einen Tagebauaufschluss, den Entwurf für ein riesiges Karl-May-Land und das neue Feld fantastischer und spekulativer Erscheinungen – ein Parcours der besonderen Art/en in der ehemaligen Tagebau-Landschaft.
Dauer: ca. 3 Stunden
Start: Schrotholzscheune Pattoka, Am Anger 43, 02979 Elsterheide OT Bergen
Startzeiten: 13 bzw. 16 Uhr
Mit: Birgit Pattoka, Walburga Walde, Bernadette La Hengst und dem Chor der Statistik, Claudia Wiedemer, Stephan Kaasche und dem NGLT
Bringen Sie nach Möglichkeit ihr eigenes Fahrrad mit. Für alle ohne eigenes Rad halten wir Räder vor.
Eintritt 6 Euro – Einheitspreis – Bitte hier klicken!
Voraussetzungen: Radfahren und Waldwege. Nichts für Bewegungseingeschränkte!

Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Die vorbereitenden Werkstätten wurden durch eine Förderung im LEADER-Programm möglich gemacht, kofinanziert von der Europäischen Union.

Wie schon im Vorjahr bei der Einrichtung der Hörstationen „Hier spricht die Landschaft“ werden wir auch in diesem Projekt tatkräftig von Dr. Harter und dem NGP Lausitzer Seeland unterstützt.

Besuchen Sie auch im Foyer der Kulturfabrik Hoyerswerda die begleitende Ausstellung: Landschaftszeiten – Aufschlüsse, Abbrüche und Erkundungen in der Braunkohlefolgelandschaft