Wasserspaß für alle – mit Regeln & Besonderheiten
Im Herzen der Lausitz entsteht aus ehemaligen Braunkohle-Tagebauen das Lausitzer Seenland – Europas größte künstliche Wasserlandschaft mit über 20 Seen. Schon heute locken Segeln, Surfen, Paddeln oder Schiffstouren. Marinas, Bootsverleihe und Segelschulen wachsen stetig. Kanäle, Tunnel und Schleusen verbinden künftig zehn Seen zu einem großen Wasserrevier.
Durch den Partwitzer und Geierswalder See verläuft die Grenze zwischen Brandenburg und Sachsen. Auf dem brandenburgischen Teil gelten – im Einvernehmen beider Länder – die gleichen Geschwindigkeiten und Fahrzeiten wie nach der Sächsischen Schifffahrtsverordnung.
Die fünf verbundenen Seen dienen als Wasserspeicher. Schwankungen von Wasserstand und pH-Wert sind möglich und können Wasserfahrzeuge beeinträchtigen. Schäden liegen in der Verantwortung der Nutzer. Aktuelle Wasserstände veröffentlicht die LMBV unter: https://www.lmbv.de/aufgaben/wassermanagement/flutungsstand/
Jeder Wassersportler muss durch verantwortungsvolles Verhalten die Artenvielfalt schützen, da Naturschutzgebiete nicht befahren werden dürfen und Verstöße bestraft werden können.
Da die Sanierungs- und Sicherungsmaßnahmen an den Seen noch nicht abgeschlossen sind, müssen aus Sicherheitsgründen die mit Bojen markierten Sperrbereiche beachtet und dürfen nicht befahren oder betreten werden.
In den Ufer- und Flachwasserbereichen ist die Trittsicherheit (außer am Senftenberger See) noch nicht überall gewährleistet, weshalb dort lokale Sackungen auftreten können und Warnschilder auf die Gefahr hinweisen.

Die Regelungen auf den Seen und Kanälen sind unbedingt zu beachten!

Für weitere Informationen und Besonderheiten zu den Seen und Kanälen im Lausitzer Seenland scannen Sie bitte den QR-Code.
